Vortrag des ukrainischen Auslandssenders: Wie Künstliche Intelligenz die Medienproduktion revolutioniert.

Vortrag des ukrainischen Auslandssenders: Wie Künstliche Intelligenz die Medienproduktion revolutioniert
Vortrag des ukrainischen Auslandssenders: Wie Künstliche Intelligenz die Medienproduktion revolutioniert

Vortrag von Vadym Lubtschak: Neue Wege im Journalismus

Nach Angaben von UATV: Im Rahmen des Bildungsprojekts 'stuDIA PROFI' fand am 17. März 2026 ein öffentlicher Vortrag mit Vadym Lubtschak statt, dem stellvertretenden Generaldirektor des staatlichen Unternehmens 'Multimediaplattform für Auslandsrundfunk der Ukraine'. Die Veranstaltung brachte Studierende, Promovierende und Lehrende zusammen, die sich über die Entwicklung von Medienprojekten und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf moderne Medien informieren konnten. Besonders im Fokus stand, wie KI redaktionelle Prozesse effizienter gestalten kann.

Der Vortrag trug den Titel 'Medienprojekt von Grund auf: Zielgruppe, digitales Potenzial und Skalierung. Erfahrungen des Auslandsrundfunks.' Vadym Lubtschak hob die Bedeutung neuer journalistischer Ansätze hervor und betonte, dass Medien heute nicht nur aus Inhalten bestehen, sondern auch aus systematischer Publikumsarbeit, Analyse und Verbreitung.

„Künstliche Intelligenz wird zunehmend zu einem Werkzeug, das Redaktionen hilft, schneller, präziser und in größerem Umfang zu arbeiten“ – Vadym Lubtschak.

Die Notwendigkeit der Integration neuer Technologien in die Medienbildung

Alla Fedoryna, eine Teilnehmerin des Treffens, fügte hinzu, dass Diskussionen über die technischen Möglichkeiten von Journalisten aus der Vergangenheit für heutige Studierende oft irrelevant wirken.

„Manchmal erzählt man Studierenden von den technischen Möglichkeiten, die Journalisten vor 30 Jahren hatten – und für sie ist das bereits ferne Vergangenheit. Vadym Lubtschak sprach auf dem Treffen über die Gegenwart des Journalismus und seine Zukunft. Das sind andere Ansätze, andere Dimensionen, andere Technologien. Ob es jemandem gefällt oder nicht – das ist die Realität, in der unsere Studierenden arbeiten werden. Dieses Treffen ermöglichte einen Einblick in diese Dimension“ – Alla Fedoryna.

Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Medienbildung, indem sie Studierenden die Möglichkeit bot, sich mit den neuesten Trends und Technologien im Journalismus vertraut zu machen. Dieser Austausch verdeutlicht, wie praxisnah Hochschullehre gestaltet werden kann.

Der Vortrag unterstreicht die Relevanz der Einbindung neuer Technologien in Lehrpläne, da sich die Medienlandschaft rasant verändert. Angesichts der wachsenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung ist es entscheidend, dass Studierende zeitgemäßes Wissen und Fähigkeiten erwerben, um sich neuen Herausforderungen im Journalismus zu stellen. Solche Formate fördern die Ausbildung einer neuen Generation von Medienprofis, die mit innovativen Techniken souverän umgehen können.


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