Die Führungskräfte der Türkei und Syriens vereinbaren eine Verteidigungsvereinbarung - Medien.
Al-Sharaa und Erdoğan diskutierten über den Vertrag zur gemeinsamen Verteidigung
Der vorübergehende Präsident Syriens, Ahmed al-Sharaa, und der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, trafen sich in Ankara, um über den Vertrag zur gemeinsamen Verteidigung zu sprechen. Laut Berichten sieht der Vertrag die Schaffung türkischer Luftwaffenstützpunkte im zentralen Syrien und die Ausbildung einer neuen syrischen Armee vor.
Die Türkei, die NATO-Mitglied ist, hat lange Zeit die bewaffnete Opposition in Syrien gegen Bashar al-Assad unterstützt. Jetzt versucht Ankara, das Vakuum zu füllen, das nach dem Sturz des vom Iran unterstützten Assad-Regimes entstanden ist. Damit versucht die Türkei, ihren Einfluss im Nahen Osten auszubauen, was zu Konflikten mit den Golfstaaten führen könnte.
Der Vertrag umfasst den Bau neuer Luftwaffenstützpunkte durch die Türkei in Syrien, die Nutzung des syrischen Luftraums für militärische Zwecke und eine führende Rolle in der Ausbildung der Truppen in der neuen syrischen Armee. Darüber hinaus kann die Türkei den Luftraum Syriens im Falle zukünftiger Angriffe verteidigen.
Dies ist das erste Mal, dass Anzeichen einer strategischen Verteidigungspartnerschaft mit der neuen syrischen Regierung sichtbar werden.
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