BBC-Moderator verbreitete Fake über Fußballer: Wie es entlarvt wurde.
Komischer Vorfall mit Joe Willock
Nach Angaben von The Sun: Der BBC-Moderator Melvyn Odoom erzählte einen Scherz darüber, dass 'er die Nation betrogen habe', nachdem er versehentlich falsche Informationen über den Newcastle-Mittelfeldspieler Joe Willock live verbreitet hatte.
Der 45-jährige Moderator hatte diese falschen Informationen aus einem Social-Media-Post erhalten, der letzte Woche von Francis Chip veröffentlicht wurde - einem Account auf der Plattform X, die für die Verbreitung von Fake News bekannt ist.
GettyFake News live
Odoom berichtete live auf Radio 1 zusammen mit seinen Kollegen Ricky Haywood-Williams und Charlie Hedges:
“Wisst ihr, dass Joe Willock von Newcastle? Er spielt im Mittelfeld. Er wurde kürzlich aus einem Yorkshire-Labyrinth gerettet, nachdem um 17:00 Uhr ein besorgter Anruf bei den Rettungsdiensten eingegangen war. Er hatte sich etwa sechs Stunden lang im größten Labyrinth Großbritanniens verirrt.”
Haywood-Williams fügte hinzu:
“Mir ist etwas Ähnliches passiert, ich habe mich verirrt und konnte den Ausgang nicht finden – es ist wirklich ein großes Labyrinth auf einer Farm in Kent. Wenn man es nicht ernst nimmt, kann man dort lange bleiben.”
Später in der Show erfuhren die beiden, dass es sich nur um eine Erfindung handelte.
Hedges fügte hinzu:
“Leider erhalten wir viele Nachrichten von Menschen, die sagen, dass sie eine absolut schreckliche Erfahrung hatten, als sie über Fußball berichteten. Es stellt sich heraus, dass es einen Account gibt, in dem ein Typ ständig Fake News erfindet und überprüft, wer darüber spricht. Es tut mir leid dafür.”
Daraufhin sagte Odoom scherzhaft:
“Also ist das mit Joe überhaupt nicht passiert? Ich fühle mich wirklich, als hätte ich die Nation betrogen.”
Willock ist mit seinen Newcastle-Teamkollegen Villa Osula, Kieran Trippier und Jamaal Lascelles in Dubai zu einem Trainingslager während der Länderspielpause.
Derzeit belegen die 'Magpies' den 11. Platz in der Premier-League-Tabelle und haben nach sieben Spielen neun Punkte gesammelt.
Der Vorfall mit Joe Willock zeigt, wie leicht Fake News in den Medienraum gelangen können, und betont die wichtige Notwendigkeit, Informationen zu überprüfen, bevor sie verbreitet werden. Besonders in der Ära der sozialen Medien, in der sich Nachrichten in wenigen Minuten verbreiten können, ist es wichtig, Vorsicht walten zu lassen. Es erinnert auch an den Humor, der selbst in ernsten Situationen eine wendende Eigenschaft sein kann.
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