Estland verliert EM 2027 im Schießen: Keine Einreise für Russen und Belarussen.
Europameisterschaft im Luftgewehrschießen wird verlegt
Nach Angaben von Espreso.tv: Estland wurde das Austragungsrecht für die Europameisterschaft im Luftgewehrschießen 2027 entzogen. Grund ist die Weigerung, Sportler aus Russland und Belarus ins Land zu lassen. Die Wettkämpfe waren ursprünglich in Tallinn geplant, finden nun aber in Granada, Spanien, statt. Der Termin bleibt: Vom 3. bis 9. März 2027 wird die EM ausgetragen. Sie dient als Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles und die Europaspiele 2027.
Estland hatte den Zuschlag für die Austragung bereits 2023 erhalten. Tallinn war zuvor dreimal Gastgeber dieser Meisterschaft – 1998, 2005 und 2023. Doch wie der estnische Regierungsvertreter Vahur Karus erklärte:
„Estland kann Bürgern aus Russland oder Belarus keine Einreise gestatten. Das ist eine Frage der staatlichen Politik.“
Auswirkungen der Verlegung auf internationale Wettbewerbe
Erst am 7. Juli 2023 hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Auflagen gegenüber dem Olympischen Komitee Russlands vorübergehend gelockert. Auf die Haltung Estlands hatte dies jedoch keinerlei Einfluss. Granada wird somit zum neuen Schauplatz eines der wichtigsten Turniere im Luftgewehrschießen, das Teilnehmer aus aller Welt anzieht.
Die Verlegung nach Spanien verdeutlicht die anhaltenden Spannungen und politischen Differenzen im Sport – insbesondere mit Blick auf die Teilnahme von Athleten aus Russland und Belarus. Diese Entscheidung könnte auch die Beteiligung von Sportlern aus Ländern beeinflussen, die Estlands Position unterstützen. Möglicherweise führt dies zu weiteren Veränderungen bei internationalen Veranstaltungen.
Da die EM als Qualifikationswettkampf für Olympia dient, hat sie große Bedeutung für die Zukunft jener Sportler, die ihre Nationen auf der Weltbühne vertreten möchten.
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