Armenien kämpft seit vier Tagen gegen Brände: Feuer bedroht Naturschutzgebiete.
Nach Angaben von ТСН: Armenien kämpft weiterhin gegen großflächige Waldbrände, die bereits seit vier Tagen andauern und mehrere Regionen betroffen haben. Die schwierigste Situation ist im Gebiet von Chambarak–Ttudzhur zu beobachten, wo das Feuer den Naturschutzgebieten geschadet hat. Zur Bekämpfung der Flammen wurden über 1800 Retter, Militärs und Technik mobilisiert.
Bedrohung für die Naturschutzgebiete
Das Feuer, das am 21. November auf einem Grasabhang in diesem Gebiet ausbrach, breitete sich schnell aufgrund des trockenen und windigen Wetters aus. Die Flammen erreichten bald die geschützten Waldzonen.
Nach Angaben des Öko-Patrouillendienstes des Innenministeriums hat das Feuer bis zum 23. November bereits die Gebiete des Hetik-Waldwirtschafts und breitet sich auf das sechste Reservat des Dprabak-Waldwirtschafts aus.
Die Flammen fangen allmählich neue Wälder und trockenes Gras ein, insbesondere in Zonen mit alten Bäumen.
Umfangreiche Mobilisierung von Kräften
Zur Bekämpfung der Brände werden hochwertige Kräfte und Ressourcen eingesetzt. Derzeit sind 1830 Mitarbeiter des Rettungsdienstes, lokale Polizei, 103 Waldinspektoren und über 150 Einheiten spezieller Technik an der Brandbekämpfung beteiligt.
Ein Hubschrauber des Verteidigungsministeriums hat bereits über 70 Flüge zur Aufklärung und Wasserabwurf durchgeführt. Zur Koordination der Bemühungen werden Drohnen eingesetzt. Den Feuerwehrmännern ist es gelungen, zwei Brandherde zu lokalisieren, jedoch ist es bisher nicht gelungen, das Feuer vollständig unter Kontrolle zu bringen.
In diesem Herbst haben großflächige Brände in Spanien und Portugal 500.000 Hektar Wälder zerstört. Wissenschaftler führen diese Katastrophe auf die globale Erwärmung zurück.
In den Regionen, in denen Brände wüten, bleibt die allgemeine Situation kritisch. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe arbeiten die Retter aktiv daran, das Feuer zu bekämpfen. Die Situation wird überwacht, da Regen, der helfen könnte, nicht vorhergesagt wird, und das warme Septemberklima die Folgen dieser Naturkatastrophe weiter erschwert. Unterstützung durch den Staat und internationale Organisationen könnte entscheidend für die schnelle Wiederherstellung der betroffenen Gebiete sein.
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