Die Roboter Figure 02 haben ihre Arbeit bei BMW abgeschlossen: Ergebnisse eines 11-monatigen Tests.
Nach Angaben von Korrespondent.net: Das kalifornische Unternehmen Figure AI hat den Abschluss des Betriebs seiner humanoiden Roboter Figure 02 bekannt gegeben, wie Interesting Engineering berichtet. Dies geschah nach einem 11-monatigen Pilotprojekt im BMW-Werk in Spartanburg, South Carolina, wo die Roboter an der Produktionslinie arbeiteten.
Ergebnisse der Roboterarbeit
Während ihrer Nutzung halfen die Roboter dabei, über 30.000 BMW X3 zusammenzubauen und mehr als 90.000 Metallkomponenten zu laden. Das Unternehmen zeigte auch ein Video, das zahlreiche Schäden an den Gehäusen der Roboter dokumentiert, was auf ihre langanhaltende Nutzung in anspruchsvollen Produktionsbedingungen hinweist.
Excited to share our F.02 robots have contributed to the production of 30,000 cars at BMWToday we're sharing our learnings from an 11-month real world deployment as the F.02 fleet retires pic.twitter.com/rfWvb9PZzl
— Figure (@Figure_robot) November 19, 2025
Schlussfolgerungen von Figure AI
Das Unternehmen Figure betonte, dass die Abnutzungsspuren bestätigen, dass die Zusammenarbeit mit BMW kein reines Experiment war. Die F.02-Roboter arbeiteten fast ein Jahr lang erfolgreich seit der Einführung. Nach der anfänglichen Einrichtung integrierten sie sich schnell in den Arbeitsprozess und arbeiteten im zehnten Monat ihrer Nutzung bereits in vollem Umfang.
Das Hauptziel der Roboter war es, metallische Teile aus Containern zu entnehmen und mit einer Genauigkeit von 5 mm auf Schweißvorrichtungen zu platzieren. Der gesamte Montagezyklus dauerte 84 Sekunden, wobei 37 Sekunden für das Laden benötigten. Die Aufgabenausführungsgenauigkeit lag bei über 99%.
Probleme und neue Entwicklungen
Insgesamt arbeiteten die F.02-Roboter über 1250 Stunden, legten etwa 321 km im Werk zurück und arbeiteten 10 Stunden am Tag von Montag bis Freitag. Das anfälligste Element war das Unterarm, das über begrenzte Möglichkeiten für drei Freiheitsgrade und Kabelverlegung verfügte. Dies führte zu Problemen mit der Verkabelung und den Mikrocontrollern.
Diese Mängel wurden bei der Entwicklung der nächsten Generation von Robotern - Figure 03 - berücksichtigt, die ohne Verteilungsschaltung mit minimalen Kabeln im Handgelenk entworfen wurden, und die Motorcontroller sind jetzt direkt mit dem zentralen Computer verbunden.
Das Ende des Betriebs der F.02 markiert den Übergang des Unternehmens zu einer umfassenden Implementierung. Vertreter von Figure AI betonten: 'Figure 02 gab uns die ersten Lektionen darüber, was notwendig ist, damit das Produkt an die Kunden geliefert werden kann'. Nun bereitet sich das Unternehmen auf den Rollout des neuen Modells Figure 03 vor, das als bereit für die industrielle Massenanwendung angesehen wird.
Gleichzeitig ist es wichtig, auf globale Trends in der Nutzung von Robotern in der Produktion und im Service zu achten. Dies könnte auf eine Zukunft hindeuten, in der Automatisierung ein fester Bestandteil der Industrie wird und neue Möglichkeiten für Unternehmen und Wachstumseffizienz eröffnet.
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