Ludmila Lusan über den Kampf von Usyk und die Zulassung von Russen: Die Welt hat Russland noch immer nicht durchschaut.
Ludmila Lusan: Ihre Gedanken zu Krieg und Sport
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Athletin Ludmila Lusan, die bereits an zwei Olympischen Spielen teilgenommen hat, äußerte sich zum Kampf von Oleksandr Usyk und zur umstrittenen Zulassung von Sportlern aus Russland und Belarus. Sie betonte, wie wichtig es sei, die Lage der ukrainischen Sportler während des Krieges zu verstehen. Ihrer Meinung nach erkennt die internationale Gemeinschaft noch immer nicht das wahre Wesen Russlands. Es werde versucht, den Anschein von Chancengleichheit zu erwecken, doch dies entspreche nicht der Realität.
Lusan, die 29-jährige Kanutin, gewann kürzlich gemeinsam mit Anastasiia Rybachok im Zweier-Canadier über 500 Meter. Zudem sicherte sie sich 2026 drei Goldmedaillen beim Weltcup. Sie stellte außerdem einen Weltrekord im Einer-Canadier über 200 Meter auf, mit einer Zeit von 43,23 Sekunden.
Die Situation während des Krieges
Während des massiven Angriffs auf Kiew am 24. Mai hielt sich Ludmila Lusan auf der olympischen Basis in Kontscha-Saspa auf. Sie betonte:
„Es ist schwer zu beschreiben, was ukrainische Sportler dabei durchmachen. Es geschehen schreckliche Dinge, das ist das pure Böse, es herrscht Krieg und Menschen sterben.“
Erwähnenswert ist auch, dass russische und belarussische Athleten zu Wettkämpfen in der Rhythmischen Sportgymnastik zugelassen wurden, was bei vielen ukrainischen Sportlern für Empörung sorgte.
Ludmila Lusan macht mit ihren Worten deutlich, wie komplex die Situation für ukrainische Sportler mitten im Krieg ist. Ihre Aussagen spiegeln den tiefen Schmerz und das Leid wider, das nicht nur die Athleten, sondern das gesamte ukrainische Volk ertragen muss. Die Debatte über die Zulassung von Sportlern aus Russland und Belarus zu internationalen Wettkämpfen bleibt hochaktuell und stellt die Fairness des Wettbewerbs infrage. Sie wirft auch ein kritisches Licht auf den Umgang mit ukrainischen Athleten, die unter diesen extremen Bedingungen antreten. Diese Fragen sind nicht nur für die Sportwelt, sondern für die gesamte Gesellschaft von großer Bedeutung.
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