Abschied nach der WM: Roberto Martínez vor Wechsel zu Al-Nasr.
Neuer Trainer für Al-Nasr
Nach Angaben von Novyny.live: Roberto Martínez, derzeitiger Nationaltrainer Portugals, beabsichtigt, sein Amt nach der Weltmeisterschaft 2026 niederzulegen. Der 51-Jährige hat bereits Gespräche mit dem saudi-arabischen Klub Al-Nasr aufgenommen und könnte bereits am 1. August 2026 einen Vertrag unterschreiben. Damit avanciert Martínez zum Topkandidaten für den Trainerposten bei Al-Nasr – ein klares Zeichen für seinen Wunsch, nach seiner internationalen Karriere wieder auf Vereinsebene zu arbeiten. Zum Vergleich: Martínez übernahm die portugiesische Auswahl 2023 und führte sie schnell zu Erfolgen.
Seine Bilanz als Nationalcoach kann sich sehen lassen: Unter seiner Leitung gewann Portugal die Nations League 2024/25 und erreichte das Viertelfinale der Europameisterschaft 2024. Diese Erfolge unterstreichen seine taktische Klasse und seine Fähigkeit, Teams zu formen. Nach der WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, würde Martínez also die Bühne wechseln.
Aussichten einer Zusammenarbeit mit Al-Nasr
Im Zuge des möglichen Transfers von Martínez zu Al-Nasr zeichnet sich eine interessante Personalie ab: Cristiano Ronaldo, der bereits unter Martínez in der Nationalmannschaft spielte, könnte erneut mit ihm zusammenarbeiten. Allerdings ist zu beachten, dass zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung mit Martínez noch Jorge Jesus als Cheftrainer von Al-Nasr vorgesehen ist – Jesus soll das Team in der Saison 2025/26 betreuen. Dies sorgt für eine gewisse Unklarheit bezüglich der künftigen Trainerstruktur des Klubs.
Der Wechsel von Roberto Martínez zu Al-Nasr könnte für den Verein ein bedeutender Schritt sein. Schließlich bringt Martínez internationale Erfahrung mit und hat bewiesen, dass er auf höchstem Niveau erfolgreich sein kann. Da der Klub nach neuen Wegen sucht, um seine Position im globalen Fußball zu stärken, könnte die Verpflichtung eines solchen Trainers die Strategie und Entwicklung von Al-Nasr langfristig beeinflussen.
Die aktuelle Situation um Jorge Jesus wirft allerdings Fragen auf: Ein Trainerwechsel ist stets mit Risiken verbunden, bietet aber auch die Chance für einen Neuanfang. Ob Martínez wirklich kommt, hängt auch davon ab, wie die Verantwortlichen von Al-Nasr die Übergangsphase gestalten.
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