55.000 Griwna im Monat: So viel verdienen U-Bahn-Fahrer in Kiew – 30 Stellen frei.
Kiewer Metro sucht Fahrer: Gehalt und Arbeitsbedingungen im Überblick
Nach Angaben von Novyny.live: Derzeit sind bei der Kiewer U-Bahn 30 Stellen für Triebfahrzeugführer unbesetzt. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 467 Lokführer, die im Durchschnitt 55.000 Griwna verdienen. Die Arbeitswoche umfasst sechs Tage, wobei jede Schicht maximal sechs Stunden dauert – das ergibt eine Wochenarbeitszeit von 36 Stunden.
Die Bezahlung erfolgt auf Stundenbasis, abhängig von der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit. Hinzu kommen verschiedene Zuschläge und Prämien, die folgende Faktoren berücksichtigen:
- schwere und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen;
- Arbeit am Abend und in der Nacht;
- geteilte Schichten;
- Qualifikationsstufe und Fahrerklasse;
- Betriebszugehörigkeit.
Zusätzlich sind leistungsabhängige Boni vorgesehen, die an die Erfüllung der Hauptaufgaben geknüpft sind. Mit diesem Paket aus wettbewerbsfähigem Grundgehalt und attraktiven Zusatzleistungen wirbt die Kiewer Metro um neue Mitarbeiter für den Fahrdienst.
Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund des ukrainischen Arbeitsmarktes relevant, wo Fachkräfte weiterhin stark nachgefragt werden. Die Besetzung der offenen Stellen könnte nicht nur den Fahrgastservice verbessern, sondern auch die Sicherheit im U-Bahn-Betrieb erhöhen. Ein lukratives Gehaltsangebot wie dieses kann zudem helfen, den Beruf des Lokführers langfristig attraktiver zu machen – ein wichtiger Faktor für die Stabilität des öffentlichen Nahverkehrs in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Lesen Sie auch
- Europas Energiemarkt sieht Ukraine Rollenwechsel: Neue Vermögenswerte und aufkommende Herausforderungen
- Frau unter Verdacht: Umgehung von Sanktionen bei Flugzeugteilen – welche Risiken für russische Maschinen entstehen
- Gehälter im Mai: Ukrainischer Premier Schmyhal verdient knapp 129.000 Griwna
- Polen plant Anhebung des Mindestlohns für 2027: Diese Beträge sind im Gespräch
- Wegen Inflation: Russlands Zentralbank kann Leitzins nicht senken – Behörde geht gegen Wirtschaftsexperten vor
- Odessa plant großes Abwasserprojekt – illegale Einleitungen erzwingen Handeln

