Odessa nach Drohnenangriff: 130 Menschen evakuiert, 60 Häuser ohne Heizung.

Odessa nach Drohnenangriff: 130 Menschen evakuiert, 60 Häuser ohne Heizung
Odessa nach Drohnenangriff: 130 Menschen evakuiert, 60 Häuser ohne Heizung

Schwere Schäden nach Drohnenangriff auf Odessa

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem massiven Drohnenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa am 17. Januar 2024 kam es zu schweren Zerstörungen an Wohngebäuden und einem Ausfall der Wärmeversorgung. Ein getroffenes Gasrohr löste einen Brand aus, der sich auf etwa 50 Quadratmeter ausbreitete. Dabei wurden Balkone im dritten und vierten Stock sowie eine Wohnung im zweiten Stock eines fünfstöckigen Hauses zerstört. Vier geparkte Autos gerieten sofort in Flammen.

Die Explosionswelle beschädigte die Fassade eines Gebäudes auf etwa 100 Quadratmetern und traf insgesamt acht Fahrzeuge, von denen vier vollständig ausbrannten. Drei Personen wurden bei dem Angriff verletzt. Die Rettungskräfte evakuierten 130 Anwohner aus dem Gefahrenbereich. Rund 60 Wohnhäuser waren infolge der Attacke vorübergehend ohne Heizung. Die Reparatur der Wärmeversorgung dauerte etwa einen Tag. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur zeigen die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf das Alltagsleben der Bevölkerung.

Betroffene Straßen ohne Wärmeversorgung

Die Heizung fiel in folgenden Straßen und Häusern aus:

  • Wul. Armijska (13, 15, 17, 17a, 19, 21, 23)
  • Botanitschnyj provulok (2, 2a, 4, 6)
  • prospekt Gagarina (23/4, 23/5)
  • Wul. Marschala Goworowa (5, 5a, 5b)
  • prospekt Schewtschenka (6/1–6/8, 6/10, 8/1–8/13, 8a, 8b, 8v, 10, 10/1–10/10, 12)

Der Vorfall unterstreicht die akute Gefahr, die von Drohnenangriffen für zivile Einrichtungen ausgeht.

Der Angriff auf Odessa erfolgte in einer Phase eskalierender Kampfhandlungen in der Region. Die internationalen Reaktionen zeigen große Besorgnis über den Schutz der Zivilbevölkerung. Das Ausmaß der Zerstörungen und der betroffenen Infrastruktur macht deutlich, dass solche Attacken langfristige Folgen für die Versorgung der Menschen haben. Die Behörden arbeiten weiter an Sicherheitsmaßnahmen und der Wiederherstellung der beschädigten Anlagen.


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