Ukraine erneut im Visier: Rund 70 Drohnen greifen Kiew und andere Regionen an.

Ukraine erneut im Visier: Rund 70 Drohnen greifen Kiew und andere Regionen an
Ukraine erneut im Visier: Rund 70 Drohnen greifen Kiew und andere Regionen an

Angriffswelle auf die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 1. April haben russische Truppen einen massiven Angriff mit Kampfdrohnen auf die Ukraine gestartet. Wie die Luftstreitkräfte mitteilen, sind etwa 70 feindliche Drohnen im Anflug, die Ziele in der Region Kiew ansteuern.

Lage in den einzelnen Gebieten

Der Angriff erstreckte sich über mehrere Landesteile. Verbände feindlicher Drohnen zogen von Cherson aus über den Nordosten der Region Mykolajiw in Richtung Kirowohrad. In der Nähe der Ortschaften Ustyniwka und Bobrynez (beide in Kirowohrad) wurde ein nordwestlicher Kurs beobachtet. Zudem steuerten Drohnen in Mykolajiw aus östlicher Richtung auf Wosnessensk zu, während in Dnipropetrowsk Kamjanske und Dnipro die Ziele waren.

Angespannt war die Lage auch in Winnyzja: Drohnen wurden in der Nähe folgender Ortschaften gesichtet:

  • Tomaschpil
  • Borivka
  • Beresiwka
  • Kryschopil
  • Wapnjarka
  • Scharhorod
  • Sutysky
  • Kosjatyn

mit westlichem und nordwestlichem Kurs. Im Raum Oratiw bewegten sie sich in Richtung Winnyzja. In der Region Kiew wurden Drohnen bei Perejaslaw, Baryschiwka, Jahotyn und Shuriwka gesichtet, die nach Westen und Süden unterwegs waren. Auch in der Region Sumy – insbesondere in Schostka, Krolewez und Mykolajiwka – steuerten die Flugkörper auf Tschernihiw zu.

Infolge des Angriffs brach in einem Betrieb in der Region Chmelnyzkyj ein Feuer aus. Die Lage bleibt angespannt, und die ukrainischen Kräfte reagieren weiterhin auf die Bedrohungen aus der Luft.

Dieser Angriff ist Teil der anhaltenden militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine, die seit 2014 andauert.

Der Einsatz von Drohnen zeigt, wie der Aggressor seine Taktiken weiterentwickelt – eine Gefahr für Zivilbevölkerung und Infrastruktur. Die ukrainischen Streitkräfte sind in ständiger Alarmbereitschaft, um flexibel auf solche Bedrohungen zu reagieren, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Verteidigungsfähigkeit des Landes weiter zu stärken und anzupassen.


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