Tödliche Drohnenangriffe auf die Ukraine am 26. März: Tote und Dutzende Verletzte.
Russische Angriffswellen mit Drohnen überziehen die Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. März führten russische Streitkräfte großflächige Angriffe mit unbemannten Fluggeräten auf die Ukraine durch. Die Attacken richteten sich gegen mehrere Regionen und verursachten schwere Schäden sowie zahlreiche Opfer. Betroffen waren unter anderem folgende Gebiete:
- Dnipropetrowsk
- Charkiw
- Odessa
- Kirowohrad
- Sumy
- Cherson
Bilanz der Angriffe
In Dnipro wurde ein Mehrfamilienhaus durch einen feindlichen Treffer beschädigt. Bis 10:30 Uhr waren mindestens sechs Verletzte bekannt. Der örtliche Vertreter Oleksandr Hanzha äußerte sich wie folgt:
„Der Feind greift Dnipro an. Ein Hochhaus wurde beschädigt. Ersten Informationen zufolge gibt es Verletzte.“ – Oleksandr Hanzha
Im Gebiet Charkiw kamen zwei Menschen ums Leben, 17 weitere wurden verwundet. Mykola Lukaschuk erklärte dazu:
„Shahed-Drohnen – direkt auf Wohnhäuser, auf Zivilisten.“ – Mykola Lukaschuk
In der Region Sumy verzeichnete man über 110 Beschüsse, die sich auf 43 Ortschaften verteilten. Die Infrastruktur erlitt erhebliche Schäden. In Cherson wurden drei Personen verletzt, was die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung unterstreicht. Oleh Synjehubow berichtete von einem 65-jährigen Mann, der durch einen Angriff verletzt wurde: „Er erlitt Explosionstraumata.“ Oleksij Kuleba informierte zudem über Schäden an mehreren Lokomotiven, was auf gezielte Schläge gegen Industrieanlagen hindeutet.
Die Lage bleibt angespannt, während die lokale Bevölkerung weiter unter den Kampfhandlungen leidet. Besonders in Dnipropetrowsk herrscht „die Hölle“ im Stadtzentrum, und in der Region Charkiw wird eine regelrechte „Jagd“ auf Zivilisten betrieben, die täglich Verluste fordert. Im Süden und in der Mitte der Ukraine werden Häfen und Lokomotiven attackiert, während in den Gebieten Sumy und Cherson hunderte Beschüsse und zerstörte Krankenhäuser gemeldet werden. Diese Ereignisse verdeutlichen die Schwere der humanitären Notlage, denn die betroffenen Zivilisten benötigen dringend Hilfe. Der anhaltende Beschuss von Wohngebieten und kritischer Infrastruktur zeigt eine Eskalation des Konflikts, die die Sicherheit und Stabilität der Region bedroht.
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