Die Ukraine wurde über Nacht von Russland mit mehr als 600 Drohnen angegriffen: neue Taktik massiver Angriffe.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht des 23. Dezember führte Russland einen großangelegten Angriff auf die Ukraine durch und setzte dabei mehr als 600 Drohnen ein. Das Aggressorland erhöht ständig die Anzahl der Angriffe, indem es Schlaggruppen bildet und einmal pro Woche massive Angriffe durchführt.
Ziel der Angriffe
General der Armee und ehemaliger Leiter des Auslandsgeheimdienstes Mykola Malomuzh erklärte in der Sendung "24 Kanal", dass das Hauptziel dieser Angriffe darin besteht, Panik unter den Ukrainern zu säen, Blackouts zu provozieren und die Menschen während des Winters ohne Heizung zu lassen.
"Es werden verschiedene Handlungsmodelle verwendet. Ich weise darauf hin, dass die Anzahl der 'Schakhed' bereits über 600 überschritten hat, die Russen beabsichtigen, bis zu 1000 pro Tag zu starten", betonte Malomuzh.
Angriffsstrategie
Der General erklärte, dass der Feind die Angriffsrichtungen kombiniert und die Flugbahnen der Drohnen ändert, um deren Abfang zu erschweren. Er wies auch darauf hin, dass Russland in letzter Zeit einen neuen Angriffsstil verwendet: zuerst in östliche Richtungen, dann in zentrale Regionen und schließlich in westliche, wobei die Flugrouten geändert werden.
Ein Experte wies darauf hin, dass der Einsatz von Kamikaze-Drohnen gleichzeitig mit dem Start von Raketen erfolgt. In dieser Nacht wurden strategische Bomber Tu-95 und Tu-160 alarmiert, die marschierende Raketen transportierten und auch Kaliber von der Schwarzmeerküste abfeuerten.
"Wir sehen komplexe Aktionen des Terroristen auf unserem gesamten Territorium. Besonders der Westen wurde stark getroffen, wo es eine umfangreiche Infrastruktur, große Energieobjekte und logistische Wege gibt", erklärte er.
Möglichkeiten der ukrainischen Luftabwehr
Der General wies darauf hin, dass massive Starts eine erhebliche Belastung für das Luftabwehrsystem schaffen, insbesondere bei schwierigen Wetterbedingungen.
"Es ist schwierig, alle Luftziele abzuschießen, aber die Ukraine hat sich angepasst. Es gelingt uns, feindliche Ziele zu 80–90% zu erkennen und zu vernichten", fasste Malomuzh zusammen.
Er fügte hinzu, dass der ukrainische Geheimdienst die Vorbereitungen Russlands auf Angriffe überwacht und die Ukraine versucht, ihrer Zeit voraus zu handeln, indem sie Angriffe auf Gebiete durchführt, von denen mögliche Drohnenstarts erfolgen könnten.
Änderung der Taktik des Feindes
Der ehemalige Offizier der Luftstreitkräfte Anatoliy Khrapchynsky bemerkte, dass während des massiven Angriffs am 23. Dezember 2025 der Hauptangriff auf die westlichen Regionen der Ukraine fiel, was auf eine Änderung der Taktik des Feindes hinweist. Russland versucht, die Möglichkeiten der ukrainischen Luftabwehr zu dehnen, indem es nach Schwachstellen sucht, insbesondere in der Tschernobyl-Zone und in der Region Tscherkassy, und dabei verbesserte Drohnen des Typs 'Schakhed' einsetzt.
Der Experte betonte, dass solche Handlungen terroristischen Charakter haben, da zunächst die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur leiden.
Diese Ereignisse deuten darauf hin, dass Russland aktiv seine Taktiken für Angriffe auf die Ukraine anpasst und Schlagoperationen auf westliche Regionen konzentriert, wo die Infrastruktur anfälliger ist. Unter den ständigen Bedrohungen muss die Ukraine ihre Luftverteidigungssysteme unterstützen und modernisieren, um Verluste zu minimieren und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Solche strategischen Änderungen im Verhalten des Feindes könnten auf dessen Bestreben zur Eskalation des Konflikts und zur weiteren Nutzung von Drohnen im Krieg hindeuten.
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