Merkz zu russischen Waffenstillstandserklärungen: Frieden liegt in Putins Hand, doch Moskau begeht täglich Kriegsverbrechen.
Kanzler Merz zeigt tiefes Misstrauen gegenüber Russland
Nach Angaben von TSN.ua: Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei einem gemeinsamen Briefing mit der litauischen Premierministerin Ingrida Šimonytė in Berlin klare Worte gefunden. Er äußerte fundamentale Zweifel an der Glaubwürdigkeit russischer Bekundungen zu einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine. Der Schlüssel zum Frieden liege einzig in Moskau, betonte Merz, während der Kreml gleichzeitig täglich Kriegsverbrechen begehe. Seine Skepsis ist vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Angriffe auf zivile Infrastruktur zu verstehen.
Der Kanzler wies Forderungen aus dem Bundestag nach direkten Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin entschieden zurück. Ein von der Ukraine vorgeschlagener Waffenstillstand sei für Moskau nicht akzeptabel, so Merz. Er machte deutlich, dass die Kosten für Russland mit jedem weiteren Kriegsmonat und jeder Woche weiter steigen würden. Die russische Führung setze ihre Verbrechen in der Ukraine unvermindert fort.
Die Aussagen von Kanzler Merz spiegeln die deutsche Haltung wider, die auf entschlossenes Handeln angesichts der russischen Aggression setzt und friedlichen Absichten des Kreml keinerlei Vertrauen schenkt.
Friedrich Merz
Diese deutliche Positionierung Deutschlands, eines zentralen Akteurs in der europäischen Sicherheitspolitik, könnte die internationale Unterstützung für die Ukraine weiter festigen und die diplomatischen Beziehungen zum Kreml nachhaltig prägen.
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