90 Milliarden für die Ukraine: Merz drängt EU zur sofortigen Freigabe.
Friedrich Merz fordert schnelles Handeln
Nach Angaben von UATV: Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Europäische Union aufgefordert, einen bereits zugesagten Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine unverzüglich freizugeben. In einer Rede vor dem Bundestag betonte er, dass trotz bestehender Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedstaaten jetzt schnelle Entscheidungen nötig seien. Die Ukraine brauche angesichts der anhaltenden russischen Aggression dringend finanzielle Unterstützung, so Merz.
Neue Sanktionen gegen Russland
Parallel dazu müsse die EU laut Merz das 20. Sanktionspaket gegen Russland beschließen. Dieses Thema steht auch auf der Tagesordnung des EU-Gipfels, der am 19. März in Brüssel begann. Einige Staats- und Regierungschefs plädieren sogar bereits für die Vorbereitung eines 21. Pakets, um den Druck auf Moskau weiter zu erhöhen.
'Wir müssen in der EU dringend eine Einigung über das 20. Sanktionspaket erzielen und der Ukraine den bereits vereinbarten Kredit von 90 Milliarden Euro sofort zur Verfügung stellen.'
Friedrich Merz
Der Vorstoß des Kanzlers unterstreicht die Dringlichkeit internationaler Hilfen für die Ukraine, die durch den Krieg wirtschaftlich und sicherheitspolitisch massiv unter Druck steht. Eine rasche Freigabe der Mittel könnte entscheidend zur Stabilisierung der Lage beitragen. Die EU-Staaten sind nun gefordert, ihre Differenzen zu überwinden und geschlossen zu handeln, um die Demokratie in der Ukraine zu stärken und die Sicherheitslage in der Region zu verbessern.
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