Das Finanzministerium erläutert, unter welchen Bedingungen die Ukraine 35 Milliarden Euro von der EU erhalten wird.
Die Europäische Union bietet der Ukraine Makrofinanzhilfe in Höhe von 35 Milliarden Euro an
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat angekündigt, dass die Europäische Union der Ukraine Makrofinanzhilfe in Höhe von 35 Milliarden Euro für den Zeitraum 2024-2025 anbietet. Dieses Angebot ist Teil der Initiative der G7-Länder zur Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte.
Der Kredit hat einen speziellen Rückzahlungsmechanismus, bei dem die Mittel aus den zukünftigen Einnahmen aus den eingefrorenen russischen Vermögenswerten in der EU zurückgezahlt werden.
Zur Umsetzung des Plans schlägt die Europäische Union die Schaffung eines speziellen Mechanismus für Kreditzusammenarbeit mit der Ukraine vor - Ukraine Loan Cooperation Mechanism (ULCM), der sicherstellen wird, dass die bereitgestellten Mittel für die Ukraine nicht zurückzuzahlen sind.
Das Angebot der Europäischen Kommission bedarf der Zustimmung des Europäischen Parlaments und des Rates der EU. Bei positiver Entscheidung könnten die Mittel in Kürze verfügbar sein.
Plan zur Bereitstellung eines Kredits in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar für die Ukraine
Außerdem haben die Führer der G7-Länder im Juni einen Plan zur Bereitstellung eines Kredits in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar für die Ukraine entwickelt. Dieser Kredit soll durch Gewinne aus der Investition eingefrorener russischer Vermögenswerte zurückgezahlt werden.
Lesen Sie auch
- Stromausfall auf der Krim: Selenskyj verkündet Beginn der Militäroperation – drei Regionen betroffen
- Nato-Gipfel in Ankara: Trump und Selenskyj treffen sich am 8. Juli
- Neue Einschätzung aus Kiew: Was Budanow zu Belarus und der Rückeroberung der Krim sagt
- Norwegens Premier fordert Chinas Einfluss auf Russland – Hintergründe zum Treffen in Oslo
- Verschärfte Einreisebedingungen nach Russland: Männer aus Moldau drohen Festnahmen und Verhöre
- Nato-Gipfel in Ankara: 32 Staats- und Regierungschefs beraten über Verteidigungsausgaben und Ukraine-Hilfe

