Das Verteidigungsministerium Finnlands hat ein neues Unterstützungsprogramm für die Ukraine gestartet.
Das Verteidigungsministerium Finnlands startet ein neues Hilfsprogramm für die Ukraine, das die Nutzung von nationalen Verteidigungsunternehmen vorsieht. Auf Beschluss der finnischen Regierung bietet das Verteidigungsministerium finanzielle Unterstützung für die Rüstungsindustrie des Landes in Höhe von 660 Millionen Euro.
'Dieses neue Unterstützungsprogramm wird es finnischen Unternehmen ermöglichen, eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der Ukraine zu spielen. Bisher haben wir die Ukraine hauptsächlich durch Lagerübertragungen unterstützt, aber künftig wird die Produktion größtenteils bei Unternehmen unseres Landes bestellt. Mit diesen Entscheidungen stärken wir sowohl die Möglichkeiten der Ukraine, gerechte Friedensbedingungen zu erreichen, als auch das finnische Geschäft im Sicherheitsbereich und die langfristige Sicherheit der Lieferungen', sagte Verteidigungsminister Antti Häkkänen.
Das Verteidigungsministerium hat das neue Unterstützungsprogramm im vergangenen Herbst entwickelt. Es wurde unter Berücksichtigung der Meinungen des Unternehmenssektors, internationaler Partner und der Ukraine vorbereitet. Das Logistikzentrum der Verteidigungskräfte wird die Beschaffungen durchführen. Die Auswahl der Produkte basiert auf den Bedürfnissen der Ukraine, den Möglichkeiten der Übertragung sowie den Produktions- und Logistikfähigkeiten der Unternehmen. Die Produkte werden als Teil zukünftiger Hilfspakete übertragen.
Lesen Sie auch
- Die EU einigt sich auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland: Neue Beschränkungen zielen auf Finanzen und Energie ab
- USA erlauben Saudi-Arabien Urananreicherung ohne IAEO-Kontrolle: Trump gibt grünes Licht für Nuklearabkommen
- ASEAN-Gipfel in Manila: Rubio und Lawrow führen viertes Gespräch seit 2025
- Russlands Außenminister stellt US-Außenminister Rubio ein Ultimatum: Stopp der Militärhilfe für die Ukraine gefordert
- 37,5 Milliarden Dollar bereits ausgegeben: Pentagon fordert 67 Milliarden mehr für Irankonflikt
- Warum ein Richter des Obersten Gerichtshofs die Sanktionen gegen Poroschenko für rechtswidrig hält

