Luxusurlaub auf dem Mond: Kalifornisches Startup plant Hotel für 416.000 Dollar pro Person.
GRU Space: Ein Hotel auf dem Erdtrabanten
Nach Angaben von Novyny.live: Ein kalifornisches Startup namens GRU Space will den nächsten Meilenstein im Weltraumtourismus setzen: ein Hotel auf dem Mond. Der Preis für einen solchen Aufenthalt wird voraussichtlich bei etwa 416.000 US-Dollar pro Person liegen. Interessierte müssen eine Anzahlung zwischen 250.000 und einer Million Dollar leisten, um einen Platz zu sichern. Die ersten Touristenmissionen sind für die Jahre 2029 und 2031 geplant, die offizielle Eröffnung des Mondhotels soll bis 2032 erfolgen. Damit rückt ein Traum, der lange nach Science-Fiction klang, in greifbare Nähe.
Die Reise zum Erdtrabanten
Die Anreise zum Mond wird drei Tage dauern und führt über eine Distanz von 384.000 Kilometern. In der Anfangsphase werden die Gäste in aufblasbaren Wohnmodulen untergebracht, die Platz für zwei bis vier Personen bieten. Für den Transport setzt GRU Space auf Raumschiffe von SpaceX oder Blue Origin. Das Unternehmen plant zunächst drei Flüge pro Jahr und strebt langfristig eine Preissenkung auf etwa 83.000 Dollar an. Zudem sollen die temporären Module später durch feste Strukturen ersetzt werden, die aus Mond-Regolith, also dem lokalen Gesteinsstaub, errichtet werden.
„Mir wurde klar, dass ich in einer Zeit geboren wurde, in der wir wirklich zu einer multiplanetaren Spezies werden können.“
Skyler Chan, Vertreter von GRU Space
Dieses Vorhaben könnte einen entscheidenden Impuls für die Entwicklung des Weltraumtourismus geben und neue Horizonte für Abenteuerreisende eröffnen.
Die Pläne von GRU Space sind ein deutliches Zeichen für das wachsende Interesse an kommerziellen Weltraumreisen. Durch neue Technologien und massive Investitionen wird dieser einst utopisch erscheinende Markt zunehmend realitätsfähig. Die geplanten Mondmissionen haben das Potenzial, nicht nur wohlhabende Touristen anzuziehen, sondern auch Innovationen voranzutreiben, die später für die Erforschung und Besiedlung anderer Planeten genutzt werden könnten. Das Projekt markiert somit einen möglichen Wendepunkt, der den Weltraumtourismus endgültig aus der Nische holen und für eine breitere Klientel vorbereiten könnte.
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