Fahrer in der Ukraine erwartet bedeutende Veränderungen: Neue Zahlungen bei Autounfällen ab dem 1. Januar.


Änderungen in der Kfz-Versicherung: Entschädigungen und Versicherungssummen werden ab Anfang 2025 erhöht
Fahrer in der Ukraine erwarten bedeutende Veränderungen im Zusammenhang mit der Autoversicherung. Das Gesetz zur Reform der Autoversicherung wurde am 17. Juni von Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnet. Ab dem 1. Januar 2025 werden die Entschädigungsbeträge bei Autounfällen und die Kosten für die Kaskoversicherung erhöht.
Nach den neuen Bestimmungen des Dokuments werden die Versicherungssummen schrittweise erhöht, um europäischen Standards zu entsprechen. Ab dem 1. Januar 2025 werden die Zahlungen auf 250.000 UAH pro Person für Sachschäden (1,25 Mio. UAH pro Unfall) und auf 500.000 UAH pro Person für Verletzungen (5 Mio. UAH pro Unfall) erhöht. Diese Erhöhung wird nach Beendigung des Kriegsrechts oder nach dem Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union erfolgen.
Derzeit betragen die Versicherungslimits in der Ukraine bis zu 160.000 UAH pro Person für Sachschäden (800.000 UAH pro Unfall) und bis zu 320.000 UAH pro Person für Verletzungen.
Darüber hinaus wurden die Regeln für das europäische Protokoll geändert. Die Versicherungsgesellschaft kann jetzt die volle Versicherungssumme bei einer eigenen Unfallregelung auszahlen, wenn die NBU keinen eigenen Höchstbetrag festlegt. Zuvor betrug die maximale Auszahlung 80.000 UAH.
Lesen Sie auch
- Ein Gericht in den USA hat die mexikanische Regierung wegen illegaler Verweigerung des Zugangs zu Informationen über vermisste Bürger verurteilt
- Die Ukraine hat einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt
- Die ukrainische Regierung führt eine Reform im Bildungswesen ein, die Änderungen in den Lehrplänen und Lehrmethoden vorsieht
- Der Staat kämpft erneut gegen die Coronavirus-Epidemie: Die Ukrainer werden aufgefordert, die Quarantänemaßnahmen einzuhalten und sich impfen zu lassen
- Das Vorhandensein der ukrainischen Sprache in Schulen löst Proteste aus
- Die Ukraine plant, Impfbescheinigungen gegen COVID-19 einzuführen