Energiekrise in der Ukraine: Hauptstadtregion ohne Stromplan.
Stromversorgung in Kiew und Umgebung zusammengebrochen
Nach Angaben von Novyny.live: Die Lage in Kiew und der umliegenden Oblast ist am 17. Januar 2023 am kritischsten. In der gesamten Ukraine gilt aufgrund der Kriegshandlungen und widriger Wetterbedingungen der Ausnahmezustand im Energiesektor. In der Hauptstadtregion sind die geplanten stundenweisen Stromsperren außer Kraft gesetzt; stattdessen herrscht ein Notbetrieb. Allein 20 Ortschaften in der Oblast Kiew sind aufgrund des Unwetters vollständig vom Netz getrennt.
In anderen Landesteilen kommt es weiterhin zu Notabschaltungen. Zwar gelten in den meisten Oblasten noch die geplanten Stromabschaltpläne, doch die Situation im Großraum Kiew erfordert sofortige Maßnahmen zur Stabilisierung. Energieminister Denis Schmyhal wies darauf hin, dass Verbraucher in den frontnahen Regionen ebenfalls infolge der Kampfhandlungen ohne Stromversorgung sind.
Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren
In Kiew und der Oblast sind die Einsatzkräfte ununterbrochen im Einsatz, um die Versorgung der Bevölkerung wiederherzustellen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, die Anweisungen der Energieversorger zu befolgen und sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
Die Stromversorgungslage in der Ukraine bleibt angespannt, besonders in der Hauptstadtregion. Die Verhängung des energiewirtschaftlichen Notstands unterstreicht die enormen Herausforderungen, vor denen das Land im Krieg und bei extremem Winterwetter steht. Die Wiederherstellung der Stromnetze in Kiew und Umgebung hat für die Regierung höchste Priorität, da sie unmittelbar das Alltagsleben der Menschen und die Funktion kritischer Infrastruktur betrifft. Die anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur haben das System an den Rand seiner Belastbarkeit gebracht.
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