Ukrainischer Abgeordneter Anatolij Hunko zu vier Jahren Haft verurteilt – Vermögen komplett eingezogen.

Ukrainischer Abgeordneter Anatolij Hunko zu vier Jahren Haft verurteilt – Vermögen komplett eingezogen
Ukrainischer Abgeordneter Anatolij Hunko zu vier Jahren Haft verurteilt – Vermögen komplett eingezogen

Urteil gegen Anatolij Hunko

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Volksabgeordnete Anatolij Hunko muss für vier Jahre ins Gefängnis. Ein Berufungssenat des Obersten Antikorruptionsgerichts verurteilte ihn, weil er einen Bestechungsgeld in Höhe von 85.000 US-Dollar angenommen hatte. Grundlage der Verurteilung waren Manipulationen mit staatlichem Landbesitz. Die Justiz in der Ukraine zeigt damit in einem prominenten Fall ihre Entschlossenheit im Kampf gegen Korruption.

Das Gericht ordnete die vollständige Einziehung von Hunkos Vermögen an. Der Politiker war bereits im August 2023 festgenommen worden – und zwar auf frischer Tat, als er das Geld entgegennahm.

Weitreichende Folgen für den Verurteilten

Neben der Haftstrafe verlor Hunko für drei Jahre das Recht, Ämter in staatlichen Behörden oder der Kommunalverwaltung zu bekleiden. Bereits im März 2025 war er in einer anderen, aber inhaltlich verwandten Sache zu sieben Jahren Haft verurteilt worden – ebenfalls wegen der Annahme von 85.000 Dollar Schmiergeld. Diese wiederholten Verurteilungen unterstreichen das systematische und schwere Fehlverhalten des ehemaligen Mandatsträgers.

Der Fall steht exemplarisch für die fortgesetzten Anstrengungen der ukrainischen Justiz, Korruption zu bekämpfen – ein Schlüsselproblem für die Entwicklung und internationale Anbindung des Landes.

Solche Urteile gegen hochrangige Amtsträger wie Hunko senden ein deutliches Signal an die politische Klasse: Korruptes Handeln wird zunehmend konsequent geahndet. Für die europäischen Ambitionen der Ukraine sind unabhängige Gerichte und solche Präzedenzfälle von erheblicher Bedeutung.


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