Ein Hundetrainer aus den USA hat einen Fehler in der Welpenerziehung aufgedeckt: Warum das Wort Nein nicht funktioniert.

Ein Hundetrainer aus den USA hat einen Fehler in der Welpenerziehung aufgedeckt: Warum das Wort Nein nicht funktioniert
Ein Hundetrainer aus den USA hat einen Fehler in der Welpenerziehung aufgedeckt: Warum das Wort Nein nicht funktioniert

Nach Angaben von ТСН: Die Hundetrainerin aus den USA rät Hundebesitzern, während der Welpenerziehung auf das Wort „nein“ zu verzichten. Sie betont, dass diese Verbotsform nicht nur nicht hilft, das gewünschte Verhalten zu festigen, sondern auch den Lernprozess selbst erschweren kann.

Tipps zur Erziehung

Kim Paciotti, eine Welpentrainerin, erklärt, dass junge Hunde, wie Kinder, aktiv ihre Umgebung erkunden und ständig die Grenzen des Erlaubten testen. Wenn Besitzer nur mit Verboten oder Geschrei reagieren, ohne Alternativen anzubieten, versteht das Tier nicht, welches Verhalten als richtig angesehen wird.

In ihren Instagram-Beiträgen, denen über 314.000 Menschen folgen, weist sie darauf hin, dass häufige Ablehnungen zu einem Zustand der „gelernten Hilflosigkeit“ führen können. In diesem Fall verliert der Welpe die Initiative und versucht nicht mehr zu handeln, da er keine klaren Anweisungen zum richtigen Verhalten erhält.

Alternativen zu Verboten

Die Hundetrainerin betont, dass ein Verbot nur vorübergehend eine unerwünschte Handlung stoppt. Wenn der Welpe beispielsweise Schuhe kaut, kann ein Schrei ihn erschrecken, aber nicht lehren, dass es spezielle Spielzeuge dafür gibt. Sie empfiehlt, die Handlung ruhig zu stoppen, die Aufmerksamkeit des Hundes mit sanfter Stimme zu erregen und eine erlaubte Alternative anzubieten, gefolgt von Lob für die richtige Wahl.

Laut Paciotti belegen wissenschaftliche Studien, dass Erziehungsmethoden, die auf Bestrafung basieren, den alternativen Ansätzen unterlegen sind. Sie rät, im Voraus die erforderlichen Reaktionen zu formen, indem man dem Welpen beibringt, während des Besuchs von Gästen zu sitzen, bei einem Klingeln zur Tür an seinen Platz zu gehen oder während des Spaziergangs nebenher zu gehen, was belohnt werden sollte.

Fokus auf das Lernen

Abschließend fordert die Hundetrainerin die Besitzer auf, sich auf das Lernen des gewünschten Verhaltens zu konzentrieren, anstatt Verbote auszusprechen.

Durch das Befolgen dieser Empfehlungen können Hundebesitzer nicht nur ihre Interaktion mit ihren pelzigen Freunden verbessern, sondern ihnen auch ein besseres Verständnis der umgebenden Welt bieten. Indem sie sich auf positive Lernmethoden konzentrieren, können sie eine förderliche Umgebung für die Entwicklung ihres vierbeinigen Freundes schaffen.


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