Dermatologen warnen: 5 kosmetische Produkte, von denen man im Winter Abstand nehmen sollte.
Nach Angaben von ТСН: In der kalten Jahreszeit können gewohnte kosmetische Produkte anders wirken als im Sommer. Was im Sommer keine Probleme verursacht hat, kann im Winter zu Reizungen oder übermäßiger Trockenheit der Haut führen. Daher raten Experten, die tägliche Pflege zu überdenken und vorübergehend auf aggressive Inhaltsstoffe zu verzichten.
Warum die Haut im Winter anfälliger wird
Die Dermatologin Papri Sarkar erklärt: Kälte, trockene Luft und kalter Wind wirken auf die Haut ein und zerstören allmählich ihre natürliche Barriere. Wenn diese Barriere beschädigt ist, kann die Haut Feuchtigkeit schlechter halten und wird empfindlicher gegenüber Reizstoffen. Infolgedessen können Trockenheit, Schuppenbildung, Juckreiz und Rötungen auftreten.
Allerdings verursachen die winterlichen Bedingungen nicht bei allen Menschen Probleme. Wenn die Haut unverändert geblieben ist, muss die Pflege nicht radikal umgestellt werden. Dennoch raten die Fachleute, auf nährstoffreichere Cremes, milde Reinigungsprodukte umzusteigen und aktive Inhaltsstoffe zu reduzieren - Prävention ist immer besser als die Behandlung gereizter Haut.
Seife: Verwendung im Winter einschränken
Die Gewohnheit, im Winter aktiv Seife zu verwenden, kann zu übermäßiger Trockenheit führen. Dermatologen betonen, dass Seife nur dort verwendet werden sollte, wo es wirklich notwendig ist - in Intimbereichen und unter den Achseln. Für den Rest des Körpers genügt warmes Wasser oder ein sanftes Duschgel. Normale feste Seifen haben einen hohen pH-Wert und trocknen selbst empfindliche Haut aus, daher ist es besser, milde Gel- oder Cremewaschlotionen zu wählen.
Alkoholtöne
Viele Tönungen für fettige Haut enthalten einen hohen Alkoholanteil, der in der kalten Jahreszeit die Haut stark austrocknen kann. Sarkar rät, Tönungen mit Alkohol als Hauptbestandteil zu vermeiden. Wenn es schwer fällt, auf einen Toner zu verzichten, sollte man besser feuchtigkeitsspendende Formeln ohne Alkohol wählen - sie halten das Gleichgewicht der Haut und schädigen die Barriere nicht.
Tonmasken: seltener und vorsichtiger
Tonmasken reinigen die Poren effektiv, entziehen jedoch viel Feuchtigkeit. Im Sommer kann dies unbemerkt bleiben, im Winter kann es jedoch die Trockenheit verschärfen und Rötungen verursachen. Spezialisten raten, die Häufigkeit ihrer Anwendung zu reduzieren oder durch milde, feuchtigkeitsspendende Masken zu ersetzen.
Winterpeeling: Häufigkeit reduzieren
Peeling bleibt ein wichtiger Teil der Pflege, aber im Winter steigt das Risiko, die Haut zu schädigen. Dermatologen raten, das Peeling seltener durchzuführen und milde Formeln zu wählen. Chemische Peelings auf Basis von Glykol-, Mandel- oder Salicylsäure wirken effektiv, aber es ist wichtig, die empfohlene Häufigkeit der Anwendung nicht zu überschreiten.
Starke Düfte und ätherische Öle
Duftende Cremes und Seren können angenehm sein, jedoch reagiert die Haut im Winter empfindlicher auf sie. Die beschädigte Barriere kann mehr potenzielle Reizstoffe durchlassen, weshalb Substanzen, die zuvor keine Probleme verursacht haben, Unbehagen hervorrufen können. Es ist besser, duftfreie Kosmetik oder ätherische Öle zu wählen oder sie vorsichtig zu verwenden und die Reaktion der Haut genau zu beobachten.
Wie man sieht, können winterliche Bedingungen einen erheblichen Einfluss auf den Hautzustand haben, und um ihre Gesundheit zu bewahren, ist es wichtig, die richtigen Pflegeprodukte zu wählen. Eine Regulierung des Verbrauchs aktiver Inhaltsstoffe, eine Reduzierung der Anwendung aggressiver Produkte und die Wahl von feuchtigkeitsspendenden Alternativen helfen, unangenehme Überraschungen in der kalten Jahreszeit zu vermeiden. Indem man der Haut im Winter mehr Aufmerksamkeit schenkt, hilft man ihr, schön und gesund zu bleiben.
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