Russischer Großangriff in der Nacht: Ukrainische Abwehr zerstört 160 Drohnen und 4 Raketen von 180.

Russischer Großangriff in der Nacht: Ukrainische Abwehr zerstört 160 Drohnen und 4 Raketen von 180
Russischer Großangriff in der Nacht: Ukrainische Abwehr zerstört 160 Drohnen und 4 Raketen von 180

24. Juli: Massive russische Offensive gegen die Ukraine

Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 24. Juli griff Russland die Ukraine mit einer geballten Waffenladung an. Zum Einsatz kamen fünf gelenkte Raketen vom Typ Ch-59/69 sowie 180 Kampfdrohnen, die aus verschiedenen Himmelsrichtungen starteten. Die Angriffe gingen von den russischen Städten Brjansk, Kursk, Orjol und Primorsko-Achtarsk aus, aber auch von den vorübergehend besetzten ukrainischen Gebieten Donezk, Gwardejske und Tschauda. Die ukrainische Luftverteidigung konnte dem Gegner dabei schwere Verluste zufügen.

Bis 8 Uhr morgens am 24. Juli waren bereits vier der Ch-59/69-Marschflugkörper und 160 Drohnen abgeschossen worden. Trotz dieser hohen Abwehrquote gab es Treffer: Eine Rakete und 14 Drohnen schlugen an neun verschiedenen Orten ein. Hinzu kamen acht Stellen, an denen herabfallende Trümmer Schäden verursachten. Zur Abwehr der Attacke setzten die ukrainischen Streitkräfte Kampfflugzeuge, Flugabwehrraketeneinheiten, elektronische Kampfführung, eigene Drohnen und mobile Feuergruppen ein.

Beschuss von Slowjansk

Bereits am 23. Juli waren bei einem Angriff auf die Stadt Slowjansk in der Region Donezk nach ersten Erkenntnissen mindestens zehn Menschen verletzt worden. Diese Vorfälle verdeutlichen die angespannte Lage in der Region und die enormen Herausforderungen, denen sich die Ukraine in dem anhaltenden Konflikt stellen muss.

Der jüngste Großangriff unterstreicht die ständige Bedrohung durch die Kampfhandlungen im Osten des Landes und zeigt gleichzeitig, wie wichtig und effektiv die ukrainische Flugabwehr ist. Die Ereignisse vom 24. Juli sind ein weiteres Beispiel für die hohe Intensität der Gefechte und den Einsatz moderner Technologien wie Kampfdrohnen. Die Situation bleibt angespannt, und solche Vorfälle gefährden die Zivilbevölkerung – ein Umstand, der die Notwendigkeit internationaler Hilfe für die Ukraine in dieser Krise einmal mehr deutlich macht.


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