Ukrainische Drohnenkräfte treffen russische Luftverteidigung und Energieinfrastruktur.

Ukrainische Drohnenkräfte treffen russische Luftverteidigung und Energieinfrastruktur
Ukrainische Drohnenkräfte treffen russische Luftverteidigung und Energieinfrastruktur

Nächtlicher Angriff am 20. Juli: Acht russische Luftverteidigungssysteme zerstört

Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 20. Juli haben die ukrainischen Streitkräfte einen erfolgreichen Schlag gegen die russische Luftverteidigung geführt. Dies gab der Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten, Robert 'Madjar' Browdy, bekannt. Dabei wurden insgesamt acht Komponenten der russischen Flugabwehr ausgeschaltet. Konkret handelte es sich um:

  • Flugabwehrsysteme vom Typ 'Tor-M2'
  • Flugabwehrsysteme vom Typ 'Buk-M1'
  • Radarstationen 'Kasta-2E2'
  • Radarstationen 'Gamma-S1M'
  • Radarstationen 'Nebo-SW'
  • Radarstationen 'Nebo-U'

Sechs dieser Ziele befanden sich in der Region Krasnodar in Russland, während zwei weitere auf dem vorübergehend besetzten Gebiet der ukrainischen Oblast Saporischschja lagen. Dieser koordinierte Angriff zeigt die wachsende Reichweite und Präzision der ukrainischen Drohnenoperationen.

Schläge gegen die Energieversorgung der Besatzer

Neben den Angriffen auf die Luftverteidigung konzentrierten sich die ukrainischen Truppen auch auf die Energieinfrastruktur des Gegners. Insgesamt wurden 19 Energieverteilerknoten in den besetzten Gebieten und auf der Krim getroffen. Laut Browdy griffen die ukrainischen Streitkräfte zwischen dem 1. und 20. Juli 104 Umspannwerke und andere Energieanlagen an. Diese Offensive zielt darauf ab, die Versorgungslinien der russischen Besatzungstruppen nachhaltig zu stören. Browdy kündigte an, dass die Angriffe auf die Energieinfrastruktur fortgesetzt werden.

Ein weiteres Zeichen für den Erfolg dieser Strategie ist der drastische Rückgang der Leistungsfähigkeit der Kertsch-Fähre. Laut Berichten verlor diese wichtige Verbindung zwischen dem russischen Festland und der besetzten Krim innerhalb von nur zwei Juliwochen bis zu 75% ihrer Kapazität. Dies deutet auf erhebliche logistische Engpässe in den besetzten Gebieten hin, die die Versorgung der russischen Truppen zunehmend erschweren.

„Die erfolgreichen Angriffe unserer Truppen zeigen, dass die aktiven Kampfhandlungen an der Front fortgesetzt werden. Wir konzentrieren uns darauf, die militärische Infrastruktur des Feindes systematisch zu zerstören.“

Robert 'Madjar' Browdy, Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten

Die gezielte Zerstörung von Luftverteidigungssystemen und Energieanlagen wird die Kampfkraft und die logistischen Möglichkeiten des Gegners erheblich schwächen. Die massiven Probleme an der Kertsch-Fähre sind ein klares Indiz für den zunehmenden Versorgungsdruck auf die Besatzungstruppen. Dies könnte langfristig die Fähigkeit Russlands, seine Streitkräfte in der Ukraine zu unterstützen, entscheidend beeinträchtigen.


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