Neue 'Achse des Bösen': Politologe erklärt, warum Putin eine Allianz mit Nordkorea schließt.
Der Politologe Wladimir Fesenko ist der Meinung, dass Russland einen neuen Pakt zwischen den aggressivsten Regimen der Welt schließen könnte.
Er erinnerte daran, dass vor dem Zweiten Weltkrieg der 'Antikomintern-Pakt' zwischen dem faschistischen Deutschland und dem militaristischen Japan geschlossen wurde, was ihren militärisch-politischen Bund bildete. Später traten Italien und andere Länder diesem Dokument bei.
'Und jetzt gibt es die neue 'Achse des Bösen'. Dieser Begriff ist schon seit einigen Jahren populär. Wer sind Russlands engste militärische Verbündete? Es ist Nordkorea. Diese Beziehungen sind offiziell im Vertrag über strategische Partnerschaft festgelegt. Dieser Vertrag bestätigt nur das, was bereits existiert: Die Lieferung von Waffen aus Nordkorea nach Russland und weitere Zusammenarbeit. Jedes Land profitiert von dieser Allianz. Nordkorea braucht dringend wirtschaftliche Hilfe von Russland, einschließlich Lebensmitteln und militärischer Technologie. Und Putin braucht Soldaten, 'Fleisch', da Russland Probleme mit der Mobilisierung und dem Rekrutieren von Vertragskräften hat. Das Problem besteht darin, dass bei einer umfangreichen Mobilisierung die soziale und politische Spannung zunimmt. Aber Nordkoreas Armee ist eine Reserve', sagte der Politologe.
Fesenko bemerkte auch, dass der nordkoreanische Führer Kim Jong Un seine Soldaten im Kampf testen und gleichzeitig mit der Zusammenarbeit mit Russland Geld verdienen will. Darüber hinaus benötigt die Russische Föderation Munition von Nordkorea, um den Krieg gegen die Ukraine fortzusetzen.
'Der dritte mögliche Teilnehmer dieses Bündnisses ist der Iran. Es gibt Informationen, dass Russland die Möglichkeit in Betracht zieht, einen ähnlichen Vertrag mit dem Iran wie mit Nordkorea abzuschließen. Wenn dies geschieht, wird über Russland ein neuer Pakt der aggressivsten Regime der Welt geschlossen. Dies ist eine große Bedrohung für die internationale Sicherheit, sowohl im Nahen Osten als auch im Fernen Osten', betonte der Politologe.
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