Samsung Galaxy S26 Ultra: Hoher Preis, viel vorinstallierter Speichermüll.

Samsung Galaxy S26 Ultra: Hoher Preis, viel vorinstallierter Speichermüll
Samsung Galaxy S26 Ultra: Hoher Preis, viel vorinstallierter Speichermüll

Die neue Galaxy-S26-Serie im Überblick

Nach Angaben von Novyny.live: Samsung hat seine neue Smartphone-Generation Galaxy S26 vorgestellt. Das absolute Top-Modell der Reihe ist das Galaxy S26 Ultra, das mit einem stolzen Preis von 1300 US-Dollar startet. Ein besonderes Ärgernis bei diesem Gerät: Mehr als 17 Gigabyte des Speichers sind bereits von vorinstallierten Drittanbieter-Apps belegt. Insgesamt summiert sich der belegte Speicherplatz damit direkt nach dem Auspacken auf über 40 GB.

Vorbelasteter Speicher und doppelte Dienste

Bei der 512-GB-Version des Galaxy S26 Ultra sind fast 8 Prozent des internen Speichers belegt, bevor der Nutzer auch nur ein einziges persönliches Foto darauf gespeichert hat. Diese Praxis schränkt die nutzbare Kapazität von Anfang an spürbar ein. Zu den vorinstallierten Apps gehören bekannte Dienste wie:

  • Facebook
  • Instagram
  • M365 Copilot
  • OneDrive
  • LinkedIn
  • Outlook
  • Link to Windows
  • Spotify

Hinzu kommt eine verwirrende Doppelung von Systemdiensten, die zusätzlichen Speicher fressen und für Unübersichtlichkeit sorgen. So bietet das S26 Ultra gleich:

  • zwei App-Stores (Play Store und Galaxy Store)
  • zwei Sprachassistenten (Gemini und Bixby)
  • zwei Browser (Chrome und Samsung Browser)
  • zwei E-Mail-Apps (Gmail und Outlook)
  • zwei Cloud-Dienste (Google Drive und OneDrive)

Für Verbraucher, die auf eine effiziente Speichernutzung achten, ist dieser Ansatz problematisch. Gerade im Premium-Segment erwartet man saubere, nutzerzentrierte Lösungen.

Zusammenfassend bietet das neue Galaxy S26 Ultra zwar eine beeindruckende technische Ausstattung, doch der hohe Anteil an nicht löschbarem Speicherballast könnte für viele Interessenten ein echtes Kaufhindernis darstellen.

Das Galaxy S26 Ultra steht beispielhaft für den Trend zu immer stärker vorinstallierten Geräten. Es zeigt aber auch die Schattenseiten dieser Praxis auf: Der Nutzer bezahlt für Speicher, den er nicht frei nutzen kann, und muss sich mit redundanter Software herumschlagen. Diese Punkte sollten bei der Kaufentscheidung für ein neues Flaggschiff unbedingt bedacht werden.

Samsung wäre gut beraten, bei künftigen Modellen oder Software-Updates stärker auf eine schlankere Basisausstattung zu setzen, um das Nutzererlebnis zu verbessern.


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