Ukrainische „Firefly“-Munition geht in Serie – Beschluss der Regierung ebnet den Weg.

Ukrainische „Firefly“-Munition geht in Serie – Beschluss der Regierung ebnet den Weg
Ukrainische „Firefly“-Munition geht in Serie – Beschluss der Regierung ebnet den Weg

Neue Feuerkraft für die Ukraine: „Firefly“-Munition und verschärfte Angriffe des Gegners

Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische „Firefly“-Munition hat die Serienreife erreicht. Möglich wurde dies durch den Kabinettsbeschluss Nr. 1310 vom 13. Oktober 2025. Die Waffe kann in Höhen von bis zu 800 Metern operieren und verspricht, die Schlagkraft ukrainischer Einheiten im Kampf gegen den Aggressor deutlich zu erhöhen.

Bis 16:00 Uhr des 20. Juli verzeichneten die Verteidigungskräfte eine Intensivierung der feindlichen Angriffe. Insgesamt wurden 70 Attacken registriert, darunter 25 Beschüsse auf ukrainische Stellungen. Im Raum Süd-Sloboschansk unternahm der Gegner drei Sturmanläufe. Auch bei Kupjansk scheiterte ein feindlicher Vorstoß im Bereich Kurylowka am Widerstand der Verteidiger.

Lage an der Front

Im Abschnitt Lyman versuchte der Feind sechsmal vorzurücken, während es bei Slowjansk zwanzig Angriffe auf ukrainische Einheiten gab. Bei Kramatorsk wurden zwei und bei Kostjantyniwka acht Attacken abgewehrt. Besonders intensiv war der Druck auf Pokrowsk: Hier zählte man seit Tagesbeginn 22 feindliche Vorstöße. Im Raum Huljajpole attackierte der Gegner neunmal.

Parallel dazu führte die Operation „MoLoChKa“ zum Ausfall von vier der fünf Fähren der Kertsch-Überfahrt – ein schwerer Schlag für die gegnerische Logistik. Die Frontlage bleibt angespannt, doch die neue „Firefly“-Munition könnte den ukrainischen Streitkräften einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Die Aufnahme der Serienproduktion solcher Präzisionswaffen ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Feindangriffe könnten diese Technologien das Kräfteverhältnis an der Front verschieben. Die erfolgreiche Störung der gegnerischen Nachschubwege durch „MoLoChKa“ unterstreicht zudem die wachsende operative Effektivität der ukrainischen Seite.


Lesen Sie auch

Werbung