Wegen Engpässen bei der Abwehr: Russland setzt jetzt verstärkt auf ballistische Raketen.

Wegen Engpässen bei der Abwehr: Russland setzt jetzt verstärkt auf ballistische Raketen
Wegen Engpässen bei der Abwehr: Russland setzt jetzt verstärkt auf ballistische Raketen

Weniger Drohnen, mehr Raketen: So hat sich Russlands Angriffstaktik verändert

Nach Angaben von UATV: Laut dem Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, hat Russland die Zahl der Drohnenangriffe reduziert, doch die Gesamtintensität der Beschüsse bleibt hoch. Grund dafür ist eine veränderte Strategie: Moskau setzt vermehrt auf ballistische Raketen, da die Versorgung der ukrainischen Luftabwehr mit entsprechenden Abwehrraketen stockt.

Ein konkreter Vorfall am 20. Juli 2023 zeigt das neue Muster: Damals griff Russland die Ukraine mit 94 Kampfdrohnen an, ergänzt durch zwei gelenkte Luft-Boden-Raketen vom Typ Ch-59 und Ch-69. Der Angriff erfolgte vom vorübergehend besetzten Gebiet der Krim aus.

„Sie setzen jetzt wirklich auf ballistische Waffen, weil sie die Probleme kennen, die wir bei der Lieferung von Raketen für die Ukraine haben.“ — Jurij Ihnat

Ihnat wies zudem darauf hin, dass Drohnen rund um die Uhr angreifen können. Zu den eingesetzten Drohnentypen zählen unter anderem:

  • Schahid
  • Gerbera
  • Italmas
  • Banderol
  • Parodie

Trotz der rückläufigen Drohnenangriffe bleibt die Bedrohung durch Russland also hoch. Die Ukraine muss weiterhin in ständiger Abwehrbereitschaft sein, um Luftangriffe abzuwehren.

Die Entwicklung zeigt, wie flexibel beide Kriegsparteien ihre militärischen Strategien anpassen. Der verminderte Drohneneinsatz könnte auf veränderte Ressourcen bei Russland hindeuten, während die Gefahr durch ballistische Raketen unvermindert groß ist. Für die Ukraine bedeutet das: Die Luftabwehr muss leistungsfähig bleiben, und es gilt, sich auf neue Angriffsformen einzustellen, um Bevölkerung und Infrastruktur zu schützen.


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