Der Lwiwer Designer hat das einzigartige Netzgerät MITLA gegen Drohnen entwickelt: Wie es funktioniert.
Nach Angaben von FREEДOM:
Neues Gerät im Kampf gegen Drohnen
Eine der größten Bedrohungen für Soldaten an der Front sind die FPV-Drohnen des Gegners. Der Lwiwer Designer hat ein spezielles Gerät entwickelt, das bei der Neutralisierung solcher UAVs hilft. Einzelheiten über seine Funktionsweise berichteten die Journalisten des Senders FREEДОМ.
Gerätebeschreibung
Die Einweg-Netzkraft MITLA wurde vom 3D-Designer Artur Shaghinyan entwickelt. Es ist ein kompakter Apparat, der mit einem speziellen Netz ausgestattet ist, das herausfliegt und sich schnell in der Luft entfaltet, wodurch es möglich ist, die Drohne im Flug abzufangen.
'Man muss mit drei Fingern den Griff nehmen. Dieser Finger erzeugt eine Aktion, wenn man die Taste drückt, nachdem man die Sicherung herausgezogen hat. Man muss relativ zur Achse des Laufs schauen,' — demonstriert der Entwickler Artur Shaghinyan das Funktionsprinzip des Geräts.
Gründe für die Erstellung
Artur bemerkte, während er zahlreiche Interviews mit Soldaten analysierte, dass die Kämpfer oft nicht in der Lage sind, sich vor Drohnen zu schützen. Dies veranlasste ihn, einen handgeführten Netzwerfer zu entwickeln, der verwendet werden kann, wenn die Drohne bereits in der Nähe ist.
'Wenn die FPV schon irgendwo in der Nähe ist, positionieren sie sich hauptsächlich, um zu treffen. In vielen Situationen, wenn beispielsweise eine Drohne einem Auto folgt, kann man das Gerät aus dem Fenster heraus oder aus dem Kofferraum heraus herauslösen und das Gerät abfangen,' — erklärt der Entwickler.
Technische Spezifikationen
Das Gerät kann ein Netz auf eine Entfernung von bis zu 20 Metern abfeuern und die Propeller der Drohne umwickeln und neutralisieren. Der Preis für den Netzwerfer beträgt etwa 3,5 Tausend Hrywnja, was erheblich günstiger ist als ausländische Analoge.
'Es gab bereits Fälle des Kampfes, als eine Drohne einem Auto folgte und abgeschossen wurde. Ein großer Vorteil ist, dass die Drohne bei der Neutralisation nicht detoniert ist. Im Allgemeinen ist das Thema der Netzwerfer noch relativ neu, die Leute passen sich noch daran an,' — berichtete Shaghinyan.
Weitere Entwicklung und Modifikationen
Die Arbeit an der Erstellung des Geräts dauerte fast ein Jahr und befindet sich jetzt in der Testphase. Artur diskutiert zusammen mit Militärs mögliche Modifikationen. Die Kämpfer sind sich sicher, dass das Gerät an der Front nützlich sein wird, möchten aber seine Genauigkeit und Reichweite verbessern.
'Insgesamt sah ich diese Entwicklung im Internet und war interessiert. Es gibt eine enorme Bedrohung für unsere Kämpfer, da sie ständig von Drohnen verfolgt werden. Deshalb sollten solche Dinge hergestellt werden,' — bemerkte ein Soldat mit dem Rufzeichen 'Afghan'.
Vorteile und Nachteile
Der Hauptvorteil dieses Geräts ist seine Unabhängigkeit von Elektronik. Viele moderne Drohnen haben Schutzsysteme gegen elektronische Kriegsführung und sind gegen traditionelle Methoden der Luftabwehr unempfindlich. In Fällen, in denen Standardmittel nicht funktionieren, wird die physische Neutralisierung von Drohnen zur einzigen Lösung.
'Die Gegenmaßnahmen beschränken sich möglicherweise nicht nur auf Mittel der elektronischen Kriegsführung,' — erklärt der Experte Anatoliy Khrapchynskiy.
Vergleich mit anderen Analogien
Ähnliche Netzwerfer werden in verschiedenen Armeen der Welt verwendet. Zum Beispiel verwendet die japanische Polizei einen Drohnen-Abfangjäger, der selbst das Netz in der Luft abfeuert, während in den USA pneumatische Kanonen entwickelt wurden. Gleichzeitig unterscheiden sich die ukrainischen Versionen durch Einfachheit, Anpassungsfähigkeit an reale Kampfbedingungen und Verfügbarkeit.
Entwicklung des Netzgeräts MITLA ist nicht nur ein neuer Schritt im Kampf gegen Drohnen, sondern auch ein Zeichen dafür, wie ukrainische Ingenieure Kreativität und Innovation nutzen, um militärische Technologien zu verbessern. Weitere Tests und Modifikationen des Geräts können erheblich die Effektivität des Schutzes der Soldaten in Kriegsgebieten beeinflussen.Lesen Sie auch
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