In Odessa: Freiwillige helfen Rentnerin mit neun Katzen trotz eigener Not.

In Odessa: Freiwillige helfen Rentnerin mit neun Katzen trotz eigener Not
In Odessa: Freiwillige helfen Rentnerin mit neun Katzen trotz eigener Not

Einsatz für Natalija Wassiliwna in Odessa

Nach Angaben von TSN.ua: Freiwillige in Odessa unterstützen die 61-jährige Natalija Wassiliwna. Die Frau hat während des Krieges neun Katzen von der Straße aufgenommen, kämpft aber selbst mit finanziellen Schwierigkeiten und gesundheitlichen Problemen. Eine Rente erhält sie nicht, da ihr die erforderlichen Versicherungsjahre fehlen.

Ihre neun Schützlinge

Unter den neun Katzen ist auch ein Kater namens Pepzik, der an einer Harnwegserkrankung leidet. 'Die Kätzchen blieben einfach auf der Straße zurück und schrien. Es tat mir weh, sie so zu sehen, es zerbrach mir das Herz, also habe ich sie mit nach Hause genommen', erzählt die Frau.

Ein Großteil ihrer knappen Mittel fließt in die Behandlung der Tiere. Einen alten Kater konnte sie trotz aller Bemühungen und der letzten Ersparnisse nicht retten. 'Ein alter Kater ist bei mir gestorben – ich habe getan, was ich konnte, habe mein Letztes ausgegeben, aber es war nicht sein Schicksal', berichtet Natalija.

Da sie keine Pension bezieht und erst mit 65 Jahren Anspruch auf Auszahlungen hat, ist es für sie äußerst schwierig, sich selbst und die Tiere zu versorgen. Sie hofft auf Unterstützung: 'Wenn es Futter gäbe, besonders für Pepzik, könnte ich mich weiter um sie kümmern. Ich liebe Tiere sehr und werde sie nicht auf die Straße setzen, selbst wenn ich selbst nichts mehr habe.'

Freiwillige können Tierfutter an folgende Adresse senden: Tscherjomuschki, Filiale der Nova Poshta 68, Radiwsna-Straße 2/4.

Die Hilfe der Freiwilligen ist in dieser Situation von entscheidender Bedeutung, denn Natalija kümmert sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin liebevoll um ihre Schützlinge.

Dieser Fall steht beispielhaft für die Not vieler Menschen in der Ukraine, die durch den Krieg noch verschärft wird. Die Unterstützung durch Ehrenamtliche wird für Menschen in solchen Lagen überlebenswichtig. Sie sichert nicht nur die Grundversorgung für Tiere, sondern gibt auch denjenigen Kraft, die trotz eigener Entbehrungen Schwächere beschützen. Solche Schicksale verdienen unsere Aufmerksamkeit, denn sie spiegeln größere soziale Probleme wider, mit denen Bürger in Krisenzeiten konfrontiert sind.


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