Drohnenangriff auf Odessa: Neunstöckiges Wohnhaus getroffen – ein Verletzter.
Angriff auf Odessa
Nach Angaben von UATV: Am 31. März 2023 griff die russische Armee gegen sechs Uhr morgens die Stadt Odessa mit Kampfdrohnen an. Dabei wurde ein 50-jähriger Mann verletzt. Eine der Drohnen traf ein neunstöckiges Wohnhaus und beschädigte dessen Fassade, insbesondere die Balkone in drei Stockwerken.
Der Einschlag löste Brände auf einem Balkon und im unteren Geschoss aus. Augenzeugen schilderten die dramatischen Augenblicke. Eine Anwohnerin berichtete:
„Ich habe hier geschlafen, bin dann los, um Wasser zu holen, habe es mit Schüsseln gelöscht – den ersten Brandherd habe ich selbst erstickt. Danach kamen die Rettungskräfte. Hätte ich nicht gelöscht, wäre alles verloren gewesen.“Eine weitere Bewohnerin ergänzte: „Ich gehe jetzt nach draußen, weil ich starke Rauchvergiftung habe. Ich habe den Rauch eingeatmet. Es war so verqualmt, ich hätte Sie nicht gesehen – in der Wohnung brannte alles, und die Gardinen fingen sofort Feuer. In der Wohnung stand alles in Flammen – so etwas möchte man nie sehen.“
Auswirkungen auf die Stadt
Der Angriff legte das öffentliche Leben in Odessa lahm: Behörden, Schulen, Kindergärten und Banken stellten ihren Betrieb ein. Die Stadt wird regelmäßig alle paar Stunden angegriffen, was die Lage für die Bewohner zusätzlich erschwert.
Dieser Vorfall ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Krieg die Zivilbevölkerung in der Ukraine trifft – besonders in Odessa, das bereits mehrfach Ziel solcher Attacken war. Die ständige Bedrohung durch Drohnen und andere Waffen macht das Leben gefährlich und unberechenbar. Gleichzeitig zeigen der Einsatz der Anwohner und der schnelle Eingriff der Rettungsdienste, wie mutig und entschlossen die Menschen in Notlagen handeln – ein wichtiger Lichtblick inmitten des Krieges.
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