Russische Besatzer vergeben Gold-Lizenzen in Luhansk: Ein Unternehmen sichert sich Monopol.
Illegale Ausbeutung von Bodenschätzen in der Region Luhansk
Nach Angaben von UATV: In der vorübergehend besetzten Oblast Luhansk hat die russische Besatzungsverwaltung mit der unrechtmäßigen Ausbeutung von Rohstoffen begonnen. Sie hat vier Lizenzen für die Erkundung und Förderung von Gold vergeben, die auch die Suche nach Kupfer und Zink einschließen. Alle neuen Genehmigungen gingen an die 'Bergbau-Gesellschaft Sewernaja' (Nord). Dieses Unternehmen hat sich damit einen exklusiven Zugang zu einem Gebiet von über 250 Quadratkilometern gesichert. Solche Aktivitäten verstoßen gegen internationales Recht, das die Ausplünderung besetzter Gebiete verbietet.
Gefahren für Umwelt und Bevölkerung
Die Voraussetzungen für Bergbau in der Region sind äußerst schwierig: In den Oblasten Luhansk und Donezk sind mehr als 90 Bergwerke überflutet. Trotz dieser widrigen Umstände setzt die Firma 'Sewernaja' ihre Pläne für Exploration und Abbau fort. Dies ruft bei der verbliebenen Bevölkerung und Fachleuten große Besorgnis hervor. Die Ressourcennutzung unter diesen Bedingungen wirft fundamentale Fragen nach der Legalität und Ethik der Besatzungspolitik auf.
Die Lage verdeutlicht die schwerwiegenden ökologischen und sozialen Folgen, die aus der Tätigkeit der 'Sewernaja' erwachsen können.
Die illegale Ausbeutung in einem besetzten Gebiet droht, die ohnehin angespannte Umweltsituation weiter zu verschärfen. Zusätzliche Belastungen für die Zivilbevölkerung, die bereits unter den Folgen des Krieges leidet, sind zu befürchten. Die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Besatzungsverwaltung steht im Fokus internationaler Menschenrechtsorganisationen, da sie ernste juristische Konsequenzen für alle Beteiligten nach sich ziehen könnte.
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