Erster Spanien-Besuch eines Papstes seit 2011: Papst Leo XIV. trifft König und Regierungschef.
Papst Leo XIV. in Spanien eingetroffen
Nach Angaben von Espreso.tv: Erstmals seit August 2011 besucht wieder ein Papst Spanien. Papst Leo XIV. landete um 10:12 Uhr Ortszeit in Madrid und wurde dort von König Felipe VI., Königin Letizia sowie Regierungschef Pedro Sánchez Pérez-Castejón empfangen. Der Pontifex wird während seines Aufenthalts Madrid, Barcelona und die Kanarischen Inseln bereisen. Sein Vorgänger Benedikt XVI. war 2011 das letzte Oberhaupt der katholischen Kirche, das dem Land einen Besuch abstattete.
Programm des Aufenthalts
Ein zentraler Termin ist das Treffen des Papstes mit Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche in Spanien. In Barcelona wird er den neu errichteten Turm der Basilika Sagrada Família einweihen. Zudem sind Stationen auf Gran Canaria und Teneriffa vorgesehen. Papst Leo XIV. äußerte sich besorgt über die Eskalation des Ukraine-Krieges und betonte:
„Der Krieg hat sich in den letzten Tagen erheblich verschärft“sowie
„Kriege lösen keine Probleme, sie vertiefen sie nur“. Zum Vergleich: Johannes Paul II. reiste fünfmal nach Spanien, Benedikt XVI. dreimal – zuletzt 2011.
Der Besuch markiert einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und der spanischen Gesellschaft. Besonders das geplante Gespräch mit Missbrauchsopfern unterstreicht das Bekenntnis der Kirche zu Transparenz und Gerechtigkeit. Die Äußerungen des Papstes zum Ukraine-Konflikt lenken den Blick auf globale Herausforderungen, mit denen die heutige Welt konfrontiert ist.
Die Reise zu wichtigen spanischen Städten wie Madrid und Barcelona zeigt die Bedeutung des Landes für die katholische Gemeinschaft und sein kulturelles Erbe.
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