Papst verurteilt Ukraine-Krieg nach Angriff auf Höhlenkloster: Appell für Verhandlungen.
Stellungnahme von Papst Leo XIV. zum Krieg in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer Audienz auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. den Krieg in der Ukraine scharf verurteilt. Er rief die Gläubigen zum Gebet für ein Ende der Kampfhandlungen auf und forderte beide Konfliktparteien zum Dialog auf. Auslöser für die deutlichen Worte des Kirchenoberhaupts war der jüngste Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster, der weltweit für Empörung sorgte.
Internationale Reaktionen auf den Angriff
In der Nacht zum 15. Juni erschütterte ein russischer Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster die internationale Gemeinschaft. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs verurteilten den Beschuss des UNESCO-Weltkulturerbes. Durch den Treffer brach ein Feuer aus, das jedoch dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte unter Einsatz von 30 Fahrzeugen unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Flammen griffen nicht auf das Innere der Kirche über.
Leo XIV. betonte die hohe Zahl an Opfern und die massiven Zerstörungen in der Ukraine. In seiner Ansprache sagte er wörtlich:
„Wir erreichen weiterhin alarmierende Nachrichten über den Krieg in der Ukraine, der sich immer weiter ausbreitet. Viele unschuldige Menschen kommen ums Leben, Helfer sterben, und Kirchen sowie Kulturgüter werden ein Raub der Flammen. Ich bin denen nah, die um ihre Angehörigen trauern, den Verwundeten und all jenen, die mitten in der Gewalt mutig dem Leben dienen. Ich lade alle ein zu beten, dass dieser Krieg endet. Bitten wir den Herrn, Wege des Dialogs zu öffnen, den Hass zu löschen und einen gerechten und dauerhaften Frieden möglich zu machen.“– Papst Leo XIV.
Die Erklärung des Papstes unterstreicht die Bedeutung internationaler Solidarität und die Dringlichkeit von Gesprächen zur Konfliktlösung. Sie zeigt zugleich die wachsende Besorgnis der Weltgemeinschaft über die Folgen des Krieges, die nicht nur die Ukraine, sondern auch die globale Sicherheit und Stabilität bedrohen. Die weltweite Ablehnung des Angriffs auf das Höhlenkloster macht deutlich, dass die Bereitschaft steigt, über konkrete Schritte zur Beendigung des Krieges und zur Wiederherstellung des Friedens in der Ukraine zu sprechen.
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