Ukrainische Drohnen treffen sibirische Ölraffinerie in 2500 Kilometern Entfernung.

Ukrainische Drohnen treffen sibirische Ölraffinerie in 2500 Kilometern Entfernung
Ukrainische Drohnen treffen sibirische Ölraffinerie in 2500 Kilometern Entfernung

Angriff auf die Ölraffinerie in Omsk

Nach Angaben von Espreso.tv: Am 6. Juli 2024 griffen die ukrainischen Spezialkräfte eine Ölraffinerie in Omsk, Sibirien, an. Dieser Angriff zählt zu den tiefsten Vorstößen der Ukraine seit Kriegsbeginn. Zum Einsatz kamen Drohnen, die eine Strecke von rund 2500 Kilometern zurücklegten. Getroffen wurden Anlagen zur Rohölverarbeitung, was den Betrieb der Raffinerie erheblich beeinträchtigte.

Produktionskapazität der Raffinerie Omsk

Im Jahr 2024 verarbeitete die Raffinerie in Omsk 22 Millionen Tonnen Rohöl. Dabei wurden 5 Millionen Tonnen Benzin und 8 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff hergestellt. Die Anlage CDU-10 deckt etwa 38 Prozent der Produktionskapazität des Werks ab, während die Einheit CDU-11 für 37 Prozent verantwortlich ist. CDU-11 kann täglich 24.000 Tonnen Rohöl verarbeiten. Die Anlagen CDU-7 und CDU-8 haben jeweils eine Kapazität von 10.000 Tonnen pro Tag. Diese Zahlen verdeutlichen die enorme Bedeutung der Raffinerie für die Region.

Derzeit läuft die Schadensbewertung, und die zuständigen Stellen haben bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen. Wie Anatoli Seryschew erklärte:

„Die Schadensbewertung läuft, die Fachdienste haben die Wiederherstellungsarbeiten organisiert.“
Der Angriff auf die Raffinerie in Omsk unterstreicht deren zentrale Rolle in der Energieinfrastruktur Sibiriens und ihre Bedeutung für die Treibstoffversorgung.

Dieser Vorfall zeigt die strategische Absicht der Ukraine, kritische Einrichtungen des Gegners zu zerstören. Solche Aktionen könnten langfristige Folgen für Russlands Energiestabilität haben. Die Raffinerie in Omsk gehört zu den größten in Sibirien und ist ein wichtiger Pfeiler der Treibstoffversorgung. Die Wiederherstellung des Betriebs könnte sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, was die Treibstofflieferungen in der Region belasten und den Energiesektor zusätzlich unter Druck setzen würde.


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