Ab 2026: Höhere Renten für Hinterbliebene gefallener Soldaten.

Ab 2026: Höhere Renten für Hinterbliebene gefallener Soldaten
Ab 2026: Höhere Renten für Hinterbliebene gefallener Soldaten

Mehr finanzielle Unterstützung für Angehörige

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Rentenfonds hat eine deutliche Erhöhung der Rentenzahlungen für bestimmte soziale Gruppen angekündigt, die im Frühjahr 2026 in Kraft tritt. Besonders betroffen sind nicht erwerbsfähige Familienmitglieder von im Krieg gefallenen Soldaten. Ab dem 1. März 2026 wird die Mindestrente für diese Personen auf mindestens 12.810 Hrywnja festgelegt. Gegenüber dem Jahr 2025, in dem die garantierte Mindestzahlung bei etwa 8.000 Hrywnja lag, bedeutet dies einen erheblichen Zuwachs.

Zudem steigt die Mindestzahlung für Familien, in denen zwei oder mehr Angehörige eine solche Rente beziehen, auf mindestens 10.020 Hrywnja. Im Jahr 2025 wurden unter diesen Umständen lediglich 6.100 Hrywnja ausgezahlt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die betroffenen Familien besser zu unterstützen und ihnen größere finanzielle Sicherheit zu bieten.

Diese Unterlagen werden für den Rentenantrag benötigt

Laut Mitteilung des Rentenfonds werden die Rentenzahlungen ab dem 1. März 2027 jährlich indexiert. Außerdem ist eine einmalige finanzielle Unterstützung in Höhe von 15 Millionen Hrywnja oder 500 Existenzminima für erwerbsfähige Personen vorgesehen.

Für die Beantragung der Rente müssen nicht erwerbsfähige Hinterbliebene folgende Dokumente vorlegen:

  • Reisepass,
  • Identifikationsnummer,
  • Heiratsurkunde,
  • Sterbeurkunde des Soldaten,
  • Bescheinigung der militärischen Einheit,
  • Bescheinigung über die Familienzusammensetzung,
  • Antrag auf Rentenzahlung,
  • Bankverbindung.

Die neuen Regelungen können die finanzielle Situation der Hinterbliebenen somit spürbar verbessern. Diese Reform ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine von besonderer Bedeutung.

Dieser Schritt ist wichtig, um Familien zu unterstützen, die ihre Angehörigen in militärischen Konflikten verloren haben, und kann dazu beitragen, ihre finanzielle Belastung zu verringern.

Die geplante jährliche Indexierung der Renten gibt den Betroffenen zusätzlich Planungssicherheit und stärkt den sozialen Schutz dieser vulnerablen Gruppe.


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