Deutliche Erhöhung: Bergleute erhalten nun Mindestrente von 7.785 Hrywnja.

Deutliche Erhöhung: Bergleute erhalten nun Mindestrente von 7.785 Hrywnja
Deutliche Erhöhung: Bergleute erhalten nun Mindestrente von 7.785 Hrywnja

Höhere Renten für bestimmte Berufsgruppen in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine sind die Rentenzahlungen für bestimmte Personengruppen gestiegen, die unter besonders schwierigen Bedingungen gearbeitet haben. Für Beschäftigte des Bergbausektors gilt nun eine Mindestrente von 7.785 Hrywnja. Diese Summe liegt deutlich über dem allgemeinen Rentenminimum von 2.595 Hrywnja und soll die Lebenssituation derjenigen verbessern, die gesundheitsgefährdenden Tätigkeiten nachgegangen sind.

Voraussetzungen für den Rentenbezug

Um diese Rente zu erhalten, müssen Männer nach den neuen Regelungen eine Gesamtversicherungszeit von mindestens 25 Jahren vorweisen, wovon zehn Jahre unter Tage gearbeitet worden sein müssen. Für Frauen gelten 20 Jahre Gesamtversicherungszeit und 7,5 Jahre spezifische Untertage-Erfahrung. Der Renteneintritt ist für beide Geschlechter ab einem Alter von 50 Jahren möglich.

Zudem darf die Mindestrente für Personen, die ihre Erwerbsfähigkeit verloren haben, nicht unter dem Dreifachen des Existenzminimums liegen. Bereits im Januar 2026 wurde die Mindestrente um 234 Hrywnja angehoben. Von den Neuregelungen profitieren Bergleute und Mitarbeiter von Bergbau-Bauorganisationen ebenso wie das Personal der staatlichen militarisierten Notfall- und Rettungsdienste, die im Kohlesektor im Einsatz sind. Das Recht auf diese Leistungen bleibt auch für Angehörige der genannten Beschäftigtengruppen erhalten, was die Bedeutung der sozialen Absicherung in diesen risikoreichen Berufen unterstreicht.

Die Erhöhung der Renten für Bergbau-Beschäftigte ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des sozialen Schutzes von Menschen, die unter gefährlichen Bedingungen arbeiten.

Ziel dieser Anpassung ist es nicht nur, den Lebensstandard dieser Bürger zu heben, sondern auch ihren Beitrag für wirtschaftlich entscheidende Branchen anzuerkennen. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen könnten solche Maßnahmen auch die weitere Unterstützung für soziale Programme im Land fördern. Die Reform ist Teil laufender Bemühungen, das Sozialsystem an die Bedürfnisse von Berufsgruppen mit besonderen Belastungen anzupassen.


Lesen Sie auch

Werbung