Über 1000 Griwna extra: Wer 2026 mit höheren Rentenzuschlägen rechnen kann.
Welche Rentner in der Ukraine Zuschläge erhalten
Nach Angaben von Novyny.live: Ab 2026 können bestimmte Rentnergruppen in der Ukraine mit monatlichen Aufschlägen von mehr als 1000 Griwna rechnen. Besonders betroffen sind Menschen mit Behinderungen der Gruppe I sowie alleinstehende Rentner, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Auch wer zur Gruppe II oder III gehört und das Rentenalter erreicht hat, profitiert von diesen zusätzlichen Zahlungen. Der monatliche Zuschlag für Personen, die dauerhaft auf Unterstützung angewiesen sind, beträgt genau 1038 Griwna – eine spürbare Entlastung im Alltag.
Für Familien mit Kindern gibt es ebenfalls eine Extra-Zahlung: Zivile Rentner erhalten für jedes Kind unter 18 Jahren einen Aufschlag von 150 Griwna. Das ist vor allem für ältere Menschen relevant, die noch minderjährige Kinder betreuen. Die Auszahlung der Renten erfolgt übrigens monatlich zwischen dem 4. und 25. Tag, was eine verlässliche Planung ermöglicht.
Höhere Sätze für Militärrentner und Senioren
Deutlich großzügiger fällt der Zuschlag für ehemalige Soldaten aus: Für jeden nicht erwerbsfähigen Angehörigen zahlen sie 1297,50 Griwna extra. Das stärkt den sozialen Schutz dieser Gruppe. Darüber hinaus gibt es automatische Alterszuschläge: Mit 70 Jahren werden 300 Griwna fällig, ab 75 Jahren steigt der Betrag auf 456 Griwna, und ab 80 Jahren sind es 570 Griwna monatlich. Diese Staffelung soll die höheren Lebenshaltungs- und Gesundheitskosten im Alter abfedern.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Wer 65 Jahre alt ist, nicht mehr arbeitet und eine Rente unter 4213 Griwna bezieht, bekommt die Differenz automatisch vom Pensionsfonds aufgestockt. So wird ein Mindestmaß an sozialer Sicherheit gewährleistet. Insgesamt zeigt das System der Rentenzuschläge, dass der ukrainische Staat versucht, verschiedene Lebenslagen und Bedürfnisse älterer Menschen gezielt zu unterstützen. Die neuen Regelungen können vor allem für jene Senioren eine echte Verbesserung bringen, die auf Hilfe angewiesen sind oder Angehörige versorgen. Diese Entwicklung unterstreicht den wachsenden Fokus auf soziale Absicherung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen.
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