Während der Konferenz des Roten Kreuzes findet die Aktion „Rettet ukrainische Gefangene“ statt.
Die öffentliche Organisation „Voyatsky Vyzvol“ plant zusammen mit anderen Vereinigungen von Familien von Kriegsgefangenen und vermissten Verteidigern der Ukraine eine Aktion in Genf, Schweiz, bei der sie sich an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz wenden werden.
Die Aktion „Rettet ukrainische Gefangene. Findet die vermissten“ wird am 29. Oktober um 17:30 Uhr auf dem Place des Nations stattfinden, wie der Koordinationsstab für Fragen der Behandlung von Kriegsgefangenen im Telegramm mitteilt.
Vom 28. bis 31. Oktober findet in Genf die 34. Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Konferenz statt, die alle vier Jahre stattfindet. Bei dieser Konferenz sollen die Delegierten der Organisation ihre Erfolge und Probleme diskutieren. Das Konferenzkomitee hat jedoch abgelehnt, die Frage des gescheiterten Zugangs des IKRK zu illegalen Gefängnissen in Russland, in denen ukrainische Gefangene und Zivilpersonen festgehalten werden, auf die Tagesordnung zu setzen.
Direkt an die Konferenzteilnehmer in Genf zu appellieren, um ihre Aufmerksamkeit auf die Situation der Ukrainer in russischer Gefangenschaft zu lenken.
Die Organisatoren betonen, dass der fehlende Zugang zu den Gefängnissen die Rechte der Menschen verletzt und ihr Leben gefährdet. Eine solche Situation fördert die Straffreiheit Russlands und führt zu Folter, Demütigungen und Morden an ukrainischen Gefangenen.
Alexander Usik, Weltmeister im Boxen, forderte den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump auf, ukrainischen Gefangenen aus russischer Gefangenschaft zu befreien.
Der Beauftragte des Obersten Rates für Menschenrechte, Dmitri Lubinets, teilte mit, dass es über Katar gelungen sei, Listen vermisster Militärangehöriger und Briefe ukrainischer Gefangener an ihre Angehörigen zu erhalten.
Zuvor wurde eine Voruntersuchung wegen des Mordes an vier gefangenen Kämpfern der Nationalgarde der Ukraine in der Nähe von Selidovo in der Oblast Donezk eingeleitet.
Lesen Sie auch
- Ukrainischer Bürgerbeauftragter fordert Prüfung nach mutmaßlicher Verschleppung eines Kindes durch Besatzer: Zwangsevakuierung von Minderjährigen im Fokus
- Tödlicher Angriff auf Sumy am 3. Juli: Vier Tote, darunter ein Kind, und 20 Verletzte
- Tod eines Eingezogenen in der Westukraine: Ombudsmann fordert Aufklärung nach Auffinden von Verletzungen
- Der Ombudsmann der Ukraine drängt auf spezielle Wohnungsfonds für IDPs und verweist auf das Fehlen eines Opferregisters
- Lubinets fordert Wiedereinführung von Telefonaten für Gefangene: Wann russische Kriegsgefangene wieder anrufen dürfen
- Ukrainischer Bürgerbeauftragter kritisiert Multifachtest: Prüfungsinhalte überschreiten Lehrplan

