Rettungseinsatz in Jahotyn endet tödlich: Feuerwehrmann der DSNS stirbt.
Feuerwehrmann stirbt bei Löscharbeiten in Jahotyn
Nach Angaben von TSN.ua: Bei der Bekämpfung der Folgen eines russischen Angriffs ist in der Stadt Jahotyn in der Region Kiew ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der 30-jährige Michail Prozenko von der 22. DPTSch starb, während er einen Großbrand in Lagerhallen löschte, der durch den Beschuss ausgelöst worden war. Ein weiterer Mitarbeiter, der 49-jährige Gruppenführer Serhij Chobotnja, wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehrleute riskieren täglich ihr Leben, um die Zivilbevölkerung zu schützen.
Hintergrund: Der massive Raketen- und Drohnenangriff
In der Nacht zum 7. Februar führten russische Streitkräfte einen massiven Angriff mit Raketen und Drohnen durch. Insgesamt wurden 447 Angriffsmittel registriert, darunter:
- 2 "Zirkon"-Raketen
- 21 Marschflugkörper vom Typ Ch-101
- 408 Angriffsdrohnen
Zu den Hauptzielgebieten gehörten die Regionen Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Riwne und Winnyzja. Der Angriff auf Jahotyn war Teil dieser großangelegten Attacke.
Unser Kamerad war ein Mann von Ehre und Hingabe für den Rettungsdienst. Michail hinterlässt eine Ehefrau und zwei kleine Söhne.
Andrij Danyk
Der Vorfall in Jahotyn macht erneut die extremen Gefahren deutlich, denen Rettungskräfte im Kriegsgebiet ausgesetzt sind. Der Tod von Michail Prozenko löst tiefe Betroffenheit aus und unterstreicht den unermüdlichen und lebensgefährlichen Einsatz der Helfer im anhaltenden bewaffneten Konflikt in der Ukraine.
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