Festgenommene legt Geständnis ab: So wurde sie zum Anschlag in Lwiw getrieben.
Explosion in Lwiw
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Terroranschlag in Lwiw am 22. Februar kam die 23-jährige Polizistin Wiktorija Schpylka ums Leben. Die mutmaßliche Attentäterin, Irina Sawetina, befindet sich in Untersuchungshaft. Bis zum 23. Februar wurden in den Krankenhäusern der Stadt noch 20 Verletzte behandelt, drei von ihnen schwebten in lebensbedrohlichem Zustand.
Aussagen der Verdächtigen
In ihren Einlassungen schilderte Irina Sawetina, wie sie zur Tat gedrängt wurde und an der Herstellung des Sprengsatzes beteiligt war. Sie betonte, strikt nach Vorgabe gehandelt zu haben.
„Alles, was er sagte, habe ich nach Anweisung ausgeführt,“ so die Festgenommene.Den Sprengstoff habe sie gemeinsam mit ihrem ‚Auftraggeber‘ präpariert.
Die Verdächtige gab zudem an, unter ständiger Kontrolle gestanden zu haben.
„Er ließ mich keine Minute allein. Er war per Videoübertragung dabei,“ fügte sie hinzu.Diese Aussagen legen nahe, dass sie möglicherweise unter Druck gesetzt oder von einer dritten Person gesteuert wurde, die den Anschlag plante.
Der Anschlag hat die Gemeinschaft in Lwiw schwer getroffen. Der Tod einer Person und viele Verletzte haben tiefe Spuren hinterlassen. Die Ermittlungsbehörden arbeiten weiter an der Aufklärung aller Umstände und Hintergründe der Tat.
Der Vorfall hat in der Ukraine eine breite Debatte über die Sicherheitslage und den Umgang mit Terrorgefahren ausgelöst. Für die Aufarbeitung ist es entscheidend, nicht nur die Rolle der Festgenommenen, sondern auch mögliche Verbindungen zu weiteren Mittätern vollständig aufzudecken. Die Reaktion von Bevölkerung und Behörden wird ein wichtiger Prüfstein sein, um künftig ähnliche Tragödien zu verhindern.
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