Nachtangriff auf Kiew: 500.000 Einwohner ohne Stromversorgung.
Die Angriffe führten zur Stromausfall in Teilen Kiews
Nach Angaben von ТСН: Als Folge der nächtlichen und morgendlichen Angriffe auf Energieobjekte in Kiew blieben etwa 500.000 Einwohner der Hauptstadt ohne Strom.
Nach Angaben des Unternehmens DTEK kam es zu Stromausfällen in den Gebieten Obolon, Solomjanka, Schewtschenkivskyi, Podil, Holosiivka und Sviatoshyn.
Notfallteams arbeiten bereits an den Schadensstellen, Fachleute bewerten das Ausmaß der Zerstörungen und beginnen mit den Wiederherstellungsarbeiten.
Situation im Energiesystem
Laut den Angaben von "Ukrenergo" war der jüngste Angriff der siebte massive Raketen- und Drohnenangriff in den letzten zwei Monaten. Durch die Schläge blieb eine große Anzahl von Verbrauchern nicht nur in Kiew, sondern auch in der Region Kiew und der Region Charkiw ohne Strom. An den Orten, an denen es möglich ist, werden weiterhin Not- und Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt.
Als Folge der heutigen und vorherigen Angriffe werden in allen Regionen stundenweise Abschaltungen für die Bevölkerung sowie Leistungseinschränkungen für industrielle und Gewerbekunden eingeführt.
"Ukrenergo" weist auch darauf hin, dass der Stromverbrauch gestiegen ist. Um 8:30 Uhr lag der gesamte Verbrauch um 2,1% höher als in der Vorwoche. Der gestrige Abendspitzenverbrauch blieb auf dem Niveau des vorherigen Tages.
Die Energieversorger rufen die Bürger auf, Strom zu sparen, die Nutzung leistungsstarker Geräte zu minimieren und, wo immer möglich, energieintensive Prozesse auf die Zeit nach 22:00 Uhr zu verlegen. Dies hilft, die Dauer der notwendigen Abschaltungen zu reduzieren.
"Achtung! Die Situation im Energiesystem kann sich ändern. Verfolgen Sie die Informationen auf den Websites und offiziellen Seiten in sozialen Netzwerken Ihres Verteilungsnetzbetreibers (Oblenergo)", - fügte "Ukrenergo" hinzu.
Probleme im Verkehr der Hauptstadt
Wir erinnern daran, dass in der Hauptstadt aufgrund des russischen kombinierten Angriffs der Verkehr auf der Charkiv-Straße blockiert ist, auf der rechten Stadtseite werden Trolleybusse und Straßenbahnen aufgehalten.
Diese Angriffe auf die energieerzeugende Infrastruktur erinnern erneut an die Verwundbarkeit des Systems und die Notwendigkeit, den Energiesektor zu unterstützen. In Kriegszeiten ist es wichtig, die Empfehlungen von Fachleuten zu befolgen und auf mögliche Stromausfälle vorbereitet zu sein. Gleichzeitig bleibt die Situation im Verkehr ebenfalls kompliziert, was die Fortbewegung in der Hauptstadt unter außergewöhnlichen Umständen zusätzlich erschwert.
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