Waffenlieferungen aus Nordkorea an Russland brechen im Januar drastisch ein.

Waffenlieferungen aus Nordkorea an Russland brechen im Januar drastisch ein
Waffenlieferungen aus Nordkorea an Russland brechen im Januar drastisch ein

Starker Rückgang der Waffenlieferungen

Nach Angaben von TSN.ua: Die militärische Zusammenarbeit zwischen Nordkorea und Russland hat im Januar 2023 einen deutlichen Dämpfer erfahren. Nach Angaben von Beobachtern lief in diesem Monat nur ein einziges russisches Schiff einen nordkoreanischen Hafen an, der für den Export von Rüstungsgütern bekannt ist. Dies deutet auf einen massiven Einbruch der Waffenlieferungen hin. Die militärische Unterstützung Nordkoreas gilt als ein wichtiger Faktor für Russlands Kriegsführung in der Ukraine.

Der letzte dokumentierte Hafenanlauf erfolgte am 14. Januar 2023 an einem Kai, der für Waffenexporte genutzt wird. Zuvor war bereits am 21. Dezember 2022 ein Besuch verzeichnet worden. Trotz dieses aktuellen Rückgangs hatte Nordkorea Russland im Jahr 2023 bereits enorme Mengen an Kriegsmaterial geliefert: zwischen 6,5 und über 8 Millionen Artilleriegeschosse sowie etwa 250 ballistische Raketen des Typs KN-23.

Gelieferte Waffensysteme im Überblick

Zu den weiteren gelieferten Waffentypen zählen unter anderem:

  • Langstreckengeschütze des Typs Koksan
  • Raketenwerfer im Kaliber 240 und 107 mm
  • Mörser der Kaliber 60 und 140 mm
  • Streumunition
  • 100-mm-Granaten für Panzer des Typs T-54/55

Diese Liste macht deutlich, dass Nordkorea trotz des Einbruchs bei den Schiffsbewegungen weiterhin erhebliche Mengen an Rüstungsgütern bereitstellt.

Der starke Rückgang der Schiffsbewegungen könnte auf Veränderungen in den bilateralen Beziehungen hindeuten, möglicherweise bedingt durch internationale Sanktionen oder innenpolitische Entwicklungen. Dennoch bleibt das Ausmaß der bereits erfolgten Lieferungen beträchtlich. Die fortgesetzte militärische Kooperation zwischen Pjöngjang und Moskau hat das Potenzial, die regionale Sicherheitslage nachhaltig zu beeinflussen und die geopolitischen Spannungen weiter zu verschärfen.


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