Später im Leben aufblühen: Warum immer mehr Menschen nach 35 heiraten und Kinder bekommen.

Später im Leben aufblühen: Warum immer mehr Menschen nach 35 heiraten und Kinder bekommen
Später im Leben aufblühen: Warum immer mehr Menschen nach 35 heiraten und Kinder bekommen

Später im modernen Zeitalter gedeihen

Nach Angaben von Vox - Загальний: Eine zunehmende Anzahl von Individuen erreicht wichtige Lebensmeilensteine - wie Liebe, Karriereerfolg und Elternschaft - in einem späteren Stadium als ihre Altersgenossen. Dieser wachsende Trend wird durch die Geschichte von Allora Dennon verdeutlicht, einer 35-jährigen Frau, die zusah, wie ihre jüngeren Schwestern heirateten und Familien gründeten, während sie noch nie ein erstes Date hatte. Ihre Erfahrung spiegelt einen breiteren gesellschaftlichen Wandel wider, bei dem junge Erwachsene die traditionellen Marker des Erwachsenseins hinauszögern.

Veränderte Lebensprioritäten

Heute liegt das durchschnittliche Alter eines Erstkäufers eines Eigenheims in den USA bei 40 Jahren und das durchschnittliche Alter einer Erstmutter bei 27,5 Jahren. Diese Zahlen zeigen, dass viele junge Menschen wichtige Lebensentscheidungen hinauszögern, die einst für ihre Altersgruppe als Standard galten. Laut Pew Research haben weniger 21-Jährige jetzt einen festen Job im Vergleich zu 1980, was auch ihre Fähigkeit beeinträchtigen könnte, ein stabiles Leben aufzubauen.

In Bezug auf ihre Situation teilte Allora Dennon mit:

„Ich bin sehr gut darin, die Erfolge anderer Menschen zu feiern. Ich liebe es, an der Freude anderer teilzuhaben.”
Dies hebt ihre Fähigkeit hervor, Glück in den Erfolgen ihrer Schwestern zu finden, trotz ihrer eigenen persönlichen Kämpfe. Sie bemerkte jedoch auch:
„Zwei Dinge können gleichzeitig existieren: deine Freude für Menschen, die diese Lebensereignisse erleben, und auch dein Schmerz, dass dein Leben sich nicht so entfaltet, wie du dachtest, dass es sich entfalten würde.”
Dieses Gefühl könnte vielen, die sowohl in sozialen Medien als auch im realen Leben mit Vergleichen konfrontiert sind, bekannt vorkommen.

Jeffrey Arnett, ein Experte für Jugendentwicklung, weist darauf hin, dass

„aufstrebende Erwachsene diese Erwachsenenziele später erreichen, und es ist ein gewisser Stigma damit verbunden.”
Diese Verzögerung beim Erreichen von Erwachsenenzielen weckt nicht nur persönliche Emotionen, sondern auch breitere gesellschaftliche Diskussionen darüber, was es bedeutet, in der heutigen Welt erwachsen zu sein. Später im Leben zu gedeihen kann sowohl eine Quelle wertvoller Erfahrungen als auch eine Herausforderung sein, die erfordert, dass man lernt, damit umzugehen.

Dieses Phänomen des späteren Aufblühens ist mit mehreren Faktoren verbunden, darunter Veränderungen der Wirtschaft, kulturelle Veränderungen und sich entwickelnde soziale Normen. Junge Leute priorisieren zunehmend Bildung und Karriere, was ihre Entscheidungen über das Familienleben und persönliche Beziehungen beeinflusst. Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Veränderungen in den Lebensprioritäten die modernen sozialen Realitäten widerspiegeln und Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erfordern. Infolgedessen könnten neue Generationen ihre eigenen Definitionen von Erfolg und Glück formen, die sich von den traditionellen Modellen unterscheiden, die zuvor existierten.


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