Polen stand kurz vor dem Blackout: Russische Hacker attackierten Stromnetz.

Polen stand kurz vor dem Blackout: Russische Hacker attackierten Stromnetz
Polen stand kurz vor dem Blackout: Russische Hacker attackierten Stromnetz

Kurzschluss im Stromnetz: Wie Polen knapp einem Blackout entging

Nach Angaben von TSN.ua: Ende 2022 stand Polen kurz vor einem massiven Stromausfall. Eine Cyberattacke auf die Energieinfrastruktur hätte bis zu einer halben Million Menschen von der Stromversorgung abschneiden können. Spezialisten konnten die Attacke jedoch abwehren, bevor es zu realen Ausfällen kam. Als Urheber wird die mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU in Verbindung stehende Hackergruppe Sandworm vermutet. Solche Angriffe auf kritische Infrastrukturen sind ein zentrales Element moderner hybrider Kriegsführung.

Fast zehn Jahre nach einem ähnlichen Vorfall in der Ukraine, bei dem im Dezember 2015 rund 230.000 Menschen ohne Strom waren, traf es nun Polen. Energieminister Miłosz Motyka bezeichnete den Angriff als den schwersten auf die polnische Energieinfrastruktur der letzten Jahre. Das IT-Sicherheitsunternehmen ESET sprach von einem beispiellosen Vorfall für das Land.

Die Gefahr blieb akut

Krzysztof Gawłowski, Vertreter polnischer Energieunternehmen, beschrieb die Lage drastisch: Man sei 'dem Blackout sehr nahe' gewesen. Die Hackergruppe Sandworm, die mindestens seit 2013 aktiv ist, bleibt eine konkrete Bedrohung für die Energiesysteme in der Region.

«Dieser Angriff auf Polens Stromnetz unterstreicht die wachsende Gefahr von Cyberattacken auf kritische Infrastruktur in Europa, besonders vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen.» - Experten

Experten fordern daher verstärkte Anstrengungen bei der Cybersicherheit und eine engere internationale Zusammenarbeit, um sich gegen solche Bedrohungen in Zukunft zu wappnen.


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