Patriarch Filaret verstorben: Aufbahrung im Kloster bis zur Beisetzung am 22. März.

Patriarch Filaret verstorben: Aufbahrung im Kloster bis zur Beisetzung am 22. März
Patriarch Filaret verstorben: Aufbahrung im Kloster bis zur Beisetzung am 22. März

Filarets Tod und sein Vermächtnis

Nach Angaben von TSN.ua: Der Ehrenpatriarch der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Filaret, ist tot. Sein Leichnam wird bis zum 22. März im goldkuppeligen St.-Michael-Kloster aufgebahrt, danach erfolgt die Beisetzung in der Wladimir-Kathedrale. Filaret starb am 20. März in Kiew im Alter von 97 Jahren. Todesursache waren Folgen einer Verschlimmerung chronischer Erkrankungen.

Am 9. März war Filaret wegen einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Tod bedeutet einen schweren Verlust für die ukrainische Bevölkerung. Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigte Filaret als starke Persönlichkeit und einen der entschlossensten Verteidiger der ukrainischen Kirche, ihrer Unabhängigkeit und der Staatlichkeit.

Trauerliturgie und Gedenkfeierlichkeiten

Die Trauerfeierlichkeiten beginnen am 22. März um 8:30 Uhr mit der Göttlichen Liturgie zum Gedenken an Filaret. Im Anschluss wird der Verstorbene in der Wladimir-Kathedrale beigesetzt. Metropolit Epiphanius und weitere Kirchenvertreter werden dem herausragenden geistlichen Führer die letzte Ehre erweisen und alles für einen würdevollen Abschied tun.

Die ukrainische Kirche und die Gesellschaft ehren damit sein Vermächtnis und seinen Beitrag zur Entwicklung des religiösen Lebens in der Ukraine.

Filaret hat tiefe Spuren in der Geschichte der ukrainischen Orthodoxie hinterlassen. Sein Wirken zielte darauf ab, die Unabhängigkeit der Orthodoxen Kirche der Ukraine zu festigen und ihre gesellschaftliche Rolle zu stärken. Besonders engagierte er sich für die Einheit der orthodoxen Gemeinschaft und den Ausbau der kirchlichen Infrastruktur – ein wichtiger Aspekt angesichts heutiger Herausforderungen. Mit seinem Wegfall steht die ukrainische Kirche vor neuen Aufgaben und der Notwendigkeit, sein Werk fortzuführen, was die Bedeutung seines Erbes für künftige Generationen unterstreicht.


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