Mehr als 70 Gefechte binnen 24 Stunden: Neue Verlustzahlen aus dem Ukraine-Krieg.

Mehr als 70 Gefechte binnen 24 Stunden: Neue Verlustzahlen aus dem Ukraine-Krieg
Mehr als 70 Gefechte binnen 24 Stunden: Neue Verlustzahlen aus dem Ukraine-Krieg

Kampfgeschehen am 11. Juli 2023: Hohe russische Verluste gemeldet

Nach Angaben von UATV: Am 11. Juli 2023 registrierte die ukrainische Armee über 70 Gefechte an der Front. Besonders heftig wurde in den Gebieten um Slawjansk und Pokrowsk gekämpft. Den ukrainischen Streitkräften gelang es, dem Gegner empfindliche Verluste zuzufügen – darunter mehrere gepanzerte Fahrzeuge und zahlreiche Soldaten. Allein in den letzten zehn Tagen sollen fast tausend russische Besatzer neutralisiert worden sein.

Russische Angriffe und ukrainische Abwehr

Im Raum Slawjansk versuchten russische Einheiten, ukrainische Verbände aus ihren Stellungen in Krywa Luka, Rai-Olexandriwka, Resnykiwka und Sakotne zu verdrängen. Gleichzeitig wehrten die Verteidigungskräfte an der Frontlinie bei Konstantyniwka Angriffe auf die Ortschaften Iwaniwka, Illiniwka und Rusyn Jar ab.

Nach offiziellen Angaben wurden bei den jüngsten Kämpfen folgende Ausrüstungsgegenstände zerstört:

  • 7 gepanzerte Fahrzeuge
  • 25 Artilleriesysteme
  • mehr als 50 Lastwagen und Geländewagen

Seit Beginn der groß angelegten Invasion hat Russland nach ukrainischen Angaben über 1.417.000 Soldaten verloren. Allein am vergangenen Tag sollen die ukrainischen Streitkräfte folgende Verluste zugefügt haben:

  • 1.500 russische Besatzer
  • 8 Panzer
  • 10 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 74 Artilleriesysteme
  • 361 Fahrzeuge und Spezialtechnik

„Peskow spricht neuerdings ständig von ‚groß angelegtem Krieg‘ statt von ‚spezieller Militäroperation‘“

Andrij Kowalenko

Die Lage an der Front bleibt angespannt. Die ukrainischen Verteidiger setzen ihre aktiven Operationen fort, um das eigene Territorium zu schützen.

Diese Meldung zeigt die anhaltende militärische Aktivität auf beiden Seiten und weist auf eine zunehmende Intensität der Kämpfe hin. Die veränderte Wortwahl der russischen Führung könnte auf die Vorbereitung neuer Kriegsphasen hindeuten – etwa eine weitere Mobilisierungswelle, die den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen würde. Für die Ukraine ist es entscheidend, die eigenen Verteidigungslinien weiter zu stärken, um den Angriffen des Aggressors standzuhalten.


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