Tote und Verletzte nach russischen Angriffen auf Saporischschja, Kramatorsk und die Dnipro-Region.

Tote und Verletzte nach russischen Angriffen auf Saporischschja, Kramatorsk und die Dnipro-Region
Tote und Verletzte nach russischen Angriffen auf Saporischschja, Kramatorsk und die Dnipro-Region

Russlands Angriffswelle auf ukrainische Städte

Nach Angaben von UATV: Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf zivile Siedlungen in der Ukraine fort. Besonders betroffen sind die Städte Saporischschja und Kramatorsk sowie das Gebiet Dnipropetrowsk. Dabei gab es Tote und viele Verletzte. Bei einem Beschuss von Saporischschja kam ein Mensch ums Leben, 30 weitere wurden verletzt. Innerhalb von nur 24 Stunden registrierte man in der Region Saporischschja insgesamt 1.011 Angriffe auf 51 Ortschaften. Die Behörden gingen 169 Meldungen über Schäden nach – getroffen wurden unter anderem Wohnhäuser, Autos, Garagen, Wirtschaftsgebäude und kritische Infrastruktur.

Drohnen als neue Waffe gegen die Zivilbevölkerung

In Kramatorsk griffen russische Einheiten gezielt ein Fahrzeug von Rettungskräften mit einer FPV-Drohne an. Dies zeigt, dass Moskau weiterhin auf unbemannte Technologie setzt, um die zivile Infrastruktur zu treffen. Auch in zwei Bezirken des Gebiets Dnipropetrowsk kamen Drohnen zum Einsatz – mit erneuten Opfern und Zerstörungen als Folge.

In der Nacht zum 11. Juli beschossen russische Truppen die Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen. Zehn Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind. Lokale Behördenvertreter betonten daraufhin, die Gefahr für die Zivilbevölkerung bleibe extrem hoch. Sie forderten verstärkte Schutzmaßnahmen, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.

'Getroffen wurde die Gegend um Nikopol – die Stadt selbst sowie die Gemeinden Marhanez und Myrowe. Ein fünfstöckiges Wohnhaus wurde beschädigt. In der Gemeinde Petropawliwka im Bezirk Synelnykowe geriet ein Weizenfeld in Brand. Es gab keine Verletzten.' Oleksandr Hanscha, Vertreter der lokalen Behörden

Die jüngsten Attacken der russischen Armee auf ukrainische Ortschaften belegen eine erneute Eskalation des Konflikts. Die zunehmende Nutzung von Drohnen und Raketen deutet auf eine veränderte Taktik hin, die noch mehr Zerstörung und Leid verursachen könnte. Die örtlichen Verwaltungen rufen die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf, denn die Lage bleibt angespannt und unberechenbar.


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