5.000 Griwna für verwundete Soldaten aus der Region Cherson: Wer jetzt Anträge stellen kann.

5.000 Griwna für verwundete Soldaten aus der Region Cherson: Wer jetzt Anträge stellen kann
5.000 Griwna für verwundete Soldaten aus der Region Cherson: Wer jetzt Anträge stellen kann

Staatliche Unterstützung für verletzte Militärangehörige

Nach Angaben von Novyny.live: Verwundete Soldaten oder deren Familien können eine einmalige Zahlung von 5.000 Griwna beantragen, wenn die Verletzung auf Beschuss im Gebiet Cherson zurückgeht. Das Programm richtet sich an Personen, die durch Kampfhandlungen in dieser Region körperlich geschädigt wurden. Es soll die finanzielle Belastung in einer schwierigen Zeit abfedern.

Die Hilfe gilt für Verwundungen, Gehirnerschütterungen oder bleibende Schäden, die durch Artillerie- oder Raketenangriffe auf die Region Cherson entstanden sind. Anspruchsberechtigt sind Militärangehörige mit Wohnsitz in der Region Cherson sowie deren Angehörige. Wichtig zu wissen: Wer im direkten Kampfeinsatz verletzt wurde, erhält diese Zahlung nicht – dafür sind andere Leistungen vorgesehen.

So läuft die Antragstellung ab

Betroffene oder ihre Vertreter können den Antrag persönlich stellen – entweder beim Sozialamt, bei den Dienststellen für Veteranenpolitik oder im Bürgerbüro (ZNAP) des jeweiligen Meldeorts. Folgende Unterlagen sind dafür nötig:

  • Reisepass oder ID-Karte,
  • Steueridentifikationsnummer,
  • Meldebescheinigung,
  • ärztliches Attest über die Verletzung,
  • Nachweis über den Beschuss,
  • Militärausweis oder Veteranenausweis (UBD),
  • Bankverbindung.

Nach positiver Prüfung wird der Betrag auf das angegebene Konto überwiesen. Wer genauere Auskünfte braucht, kann sich an die Veteranenverwaltung der Regionalverwaltung Cherson unter +38 093 956 96 95 wenden. Das Mikrozuschussprogramm für Ukrainer läuft noch bis zum 15. Juli 2026 – genug Zeit, um die nötigen Schritte einzuleiten.

Die Initiative ist ein wichtiges Signal der staatlichen Fürsorge für Soldaten und ihre Familien, die unter den Folgen des bewaffneten Konflikts leiden. Sie entlastet nicht nur finanziell, sondern zeigt auch die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber denjenigen, die ihr Leben riskiert haben. Gerade in einer Phase voller Unsicherheit kann diese Hilfe den Betroffenen ein Stück Sicherheit zurückgeben.


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